A JAZZ-DANCE-FUSION

„FUMMQ“ (Ferenc und Magnus Mehl Quartett) feat.

Elisa Badenes, Pablo von Sternenfels und Jesse Fraser

 

Bei diesem Projekt arbeitet das mehrfach ausgezeichnete „Ferenc und Magnus Mehl Quartett“ (FUMMQ) mit drei sensationellen jungen Tänzern zusammen. Elisa Badenes, Pablo von Sternenfels und Jesse Fraser.

 

Kunst muss lebendig sein um spannend zu bleiben. Das gilt für alle Kunstformen und somit eben auch für den Tanz und den Jazz! Neben dem jeweiligen künstlerischen Erbe ist eine frische, kreative Herangehensweise essentiell um dem Publikum und den Künstlern neue Eindrücke und Erfahrungen zu ermöglichen.

 

Die Idee von Magnus Mehl, Tanz und Jazz im Rahmen der Stuttgarter Theaterhaus Jazztage zu kombinieren und so den beiden Kunstformen interessante, neue Impulse zu geben, begeisterte die beteiligten Tänzer und Musiker sofort.

Gemeinsam wurde – zunächst für diesen Abend - ein spezielles, grenzüberschreitendes Programm erarbeitet, das sowohl freie Elemente als auch choreographierte bzw. arrangierte Passagen und Improvisationen der beteiligten Künstler beinhaltet.

Vor allem das Element der Improvisation, welches ja im Jazz allgegenwärtig ist und ein höchst Maß an Interaktion erlaubt, verspricht bei dieser Zusammenarbeit den ganz besonderen Reiz.

 

„Der zeitgenössische Tanz versteht sich nicht auf der Basis nur einer Technik oder ästhetischen Form, sondern aus der Vielfalt heraus. Er sucht Grenzüberschreitungen zwischen den Künsten und bricht immer wieder mit vorhandenen Formen. Zeitgenössischer Tanz in diesem Sinne hat eine offene Struktur, die sich bewusst von festgelegten, linearen Entwürfen der Klassik und Moderne absetzt.“ Johannes Odenthal

 

Biographien, Tänzer

 

Elisa Badenes

wurde in Valencia, Spanien, geboren. Von 2002 bis 2007 besuchte sie das Conservatorio Profesional de Danza de Valenzia. 2008 gewann sie beim Prix de Lausanne ein Stipendium für die Royal Ballet School, wo sie ein Jahr später ihren Abschluss machte. Außerdem nahm sie 2009 am Youth American Grand Prix teil, wo sie die Goldmedaille in der Kategorie „Senior Women“ und eine Auszeichnung als beste europäische Tänzerin gewann. Im Jahr 2011 nahm sie an dem Wettbewerb um den Erik Bruhn Preis in Toronto, Kanada, teil und gewann mit ihrem Partner Daniel Camargo den Publikumspreis. Sie tanzten dort den Pas de deux aus dem 3. Akt aus Don Quixote (Marius Petipa) sowie den Pas de deux Little Monsters, den Demis Volpi eigens für diese Gelegenheit choreographierte.

In der Kritikerumfrage 2014 der Fachzeitschrift Tanz wurde Elisa Badenes für ihre Darstellung der Giselle als Tänzerin des Jahres genannt.
In der Spielzeit 2009/10 wurde Elisa Badenes Elevin beim Stuttgarter Ballett. Ins Corps de ballet wurde sie in der Spielzeit 2010/11 aufgenommen, bereits eine Spielzeit später folgte ihre Beförderung zur Halbsolistin. In der Spielzeit 2012/13 wurde sie zur Solistin, erneut eine Spielzeit später folgte die Ernennung zur Erste Solistin.

 
Pablo von Sternenfels

wurde in Mexico City geboren. Seinen ersten Ballettunterricht nahm er an der privaten Ballettschule Momenta in Chicago bei der Lehrerin Stephanie Clemens. Nach seiner Rückkehr nach Mexico City setzte er seine Ausbildung an der Taller Coreografico de lu UNAM fort. Anschließend besuchte er für vier Jahre die Escuela Nacional de Danza Clasica y Contemporanea und für zwei weitere Jahre die Escuela Nacional de Ballet auf Kuba. Seine Ausbildung schloss er im Jahr 2012 nach zwei Jahren in den Akademieklassen an der Stuttgarter John Cranko Schule ab. Er nahm an verschiedenen Wettbewerben erfolgreich teil. Bei zwei Nationalen Wettbewerben in Mexiko gewann er jeweils die Goldmedaille. An dem Internationalen Wettbewerb in Kuba nahm er insgesamt drei Mal teil und gewann in zwei Jahren Bronzemedaillen. Zwei Mal nahm er am Festival de Danza Cordoba Veracruz teil. Er erhielt Stipendien für den Sommerintensivkurs am American Ballet Theatre, für die Ballettschulen des Orlando Ballet und des Houston Ballet, für die kubanische Escuela Nacional de Ballet, die Rock School for Ballet und für die John Cranko Schule. In der Spielzeit 2012/13 wurde Pablo von Sternenfels Eleve beim Stuttgarter Ballett, in der darauffolgenden Spielzeit wurde er ins Corps de ballet übernommen. Zum Halbsolisten wurde er 2014/15 befördert.

 

Jesse Fraser

wurde im kanadischen Saskatoon geboren. Er erhielt seinen ersten Ballettunterricht ab 1998 an der privaten Ballettschule Brenda’s School of Dance in seiner Heimatstadt und wechselte im Jahr 2005 an die Royal Winnipeg Ballet School, wo er seine Ausbildung 2009 mit Auszeichnung abschloss. Von 2009 bis 2010 nahm er am Anwärter-Programm der Royal Winnipeg Ballet School teil und tanzte dabei auch am Banff Centre for the Arts.
In der Spielzeit 2010/11 wurde Jesse Fraser Eleve beim Stuttgarter Ballett, in der darauffolgenden Spielzeit wurde er ins Corps de ballet übernommen.
Im Rahmen der Veranstaltung „Junge Choreographen“ der Noverre-Gesellschaft schuf er zwei eigene Choreographie: Back and Forth wurde im Mai 2012 uraufgeführt, 2014 folgte Second Self(ie).

 

 

Biographien, Musiker
 
Magnus Mehl

studiert Jazzsaxophon in Amsterdam, Köln, Nürnberg und Stuttgart, sowie als Stipendiat des DAAD in New York City. Den Masterstudiengang Jazzsaxophon schließt er mit Bestnote ab. Er spielt in den Landes Jazzorchester Baden-Würtemberg, Bayern und NRW, sowie im Bundes Jazzorchesters unter der Leitung von Peter Herbolzheimer.

Mit verschiedenen Ensembles gewinnt Magnus Mehl 1ste Preise bei renommierten internationalen Jazzwettbewerben in Spanien und Italien (Getxo Jazzcontest, int. Jimmy Woode Award), sowie einen 2ten Preis beim int. Hoilaart Jazzcontest in Belgien. Magnus Mehl ist Finalist der int. Yamaha Saxophone Competition und wird beim Jimmy Woode Award als bester Saxophonist des Wettbewerbs ausgezeichnet.

2015 wird ihm der Landesjazzpreis Baden-Württemberg verliehen.

Konzertreisen führen ihn nach Asien (Kambodcha, Laos, Vietnam, Malaysia), Mittelamerika (Panama, Honduras, Nicaragua, San Salvador, Costa Rica) und in viele europäische Länder (Spanien, Serbien, Italien u.v.m).

In Kooperation mit dem Goethe Institut gastiert Magnus Mehl mehrfach mit verschiedenen Ensembles auf Festivals im Ausland (z.B. „Ibiza Jazz Festival“, „Novisad Jazz Festival“, „Soundunderstanding Carnegie Hall“, New York City) und ist als Workshop Dozent aktiv. Er ist Träger des Kulturförderpreises seiner Heimatstadt Rottweil und Stipendiat der Kunststiftung des Landes Baden-Württemberg.

Der Saxophonist spielte u.a. mit: Paquito de Riviera, Randy Brecker, Buster Cooper, Antonio Hart, Sandy Patton, Mark Soskin, Klaus Graf, Jake Saslow, Nils Wogram, der Schauspielerin Katja Riemann, Frank Chastenier …

 

Ferenc Mehl:

Geboren und aufgewachsen in Rottweil findet Ferenc schon früh zur Musik. Über musikalische Früherziehung und Gitarrenunterricht entdeckt er schon mit sieben Jahren das Schlagzeug. Seine Grundausbildung erfährt er an der Musikschule Rottweil

und wechselt mit 15 zu Philippe Ohl. Hier erhält er neben Schlagzeug auch Unterricht an der klassischen kleinen Trommel.

Bald darauf wird er Schlagzeuger im Landesjazzorchester Baden-Württemberg.

Nach dem Abitur an einem Gymnasium mit Musik Profil wird Ferenc Mehl Musiker im Zivildienst im Kreiskrankenhaus Calw (Nordschwarzwald). 2004 beginnt er sein Studium an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig.

Zwischenzeitlich studiert er ein Jahr am „Conservatorium van Amsterdam“, ist Musiker am Schauspielhaus Leipzig, Mitglied im Bundesjugendjazz Orchester und in den Landesjazzorchestern Bayern und Sachsen. Mit der Jazzformation FuMMQ (Ferenc und Magnus Mehl Quartett) veröffentlicht er zwei CDs unter eigenem Namen.

Im Dezember 2010 schließt er sein künstlerisches und sein pädagogisches Studium jeweils mit Diplom ab.

Aktuell arbeitet Ferenc Mehl an den Theatern in Halle/Saale und Heilbronn und ist mit der Band FuMMQ in ganz Deutschland zu hören. Von Zeit zu Zeit wirkt er bei den „Leipziger Auto Symphonikern“ mit und ist fester Teil der Stuttgarter Deutsch-Pop Band „Simeon“

2014 ist er außerdem Stipendiat der Kunststiftung Baden-Württemberg.

Seine vielseitigen musikalischen Tätigkeiten führten ihn bereits nach China, England, Holland, Italien, Malaysia, Österreich, Spanien, Serbien, Kosovo, Taiwan und Thailand.

Martin Schulte:

Einer der gefragtesten Gitarristen der Jazzszene zwischen Rhein und Ruhr ist der in Köln lebende Gitarrist Martin Schulte (*1979). Mit seinem Gitarrenspiel bewegt sich der „meisterhafte Instrumentalist“ (Westdeutsche Zeitung) virtuos in den Schnittstellen von Modern Jazz, Pop, Rock und Funk.
Wichtige Impulse zur Ausbildung seines eigenen Musikstils holte sich Martin Schulte neben seinem Studium der Jazzgitarre an der Musikhochschule Köln auch durch

Unterricht bei internationalen Jazzgrößen wie John Abercrombie, Kurt Rosenwinkel, Hiram Bullock, Wayne Krantz, John Taylor, Peter Bernstein und Ben Monder, der, nachdem er Schulte das erste Mal in New York hörte, sagte: „He impressed me immediately as an extremely talented guitarist. I highly recommend him.“
Schulte gewann zahlreiche Preise, wie z.B. die Auszeichnung „Best International Newcomer Band“ bei „Jazz an der Donau“, „Best International Band“ beim Jazz Competition Granada“, 1.Preis beim „Biberacher Jazzpreis“, 2. Preis bei „Hoilaart Jazz“, Belgien und spielte auf renommierten Festivals wie den „Leverkusener Jazztagen“, „Ibiza Jazz Festival“, „Novisad Jazz Festival“, „Cologne Jazz Night“, „Soundunderstanding Carnegie Hall“, New York, tourte durch Spanien, Finnland, Dänemark, Niederlanden, Serbien, Mazedonien, Griechenland, Belgien, Luxemburg und die USA.
Schulte durfte im Laufe seiner Musikerlaufbahn mit namenhaften Musikern zusammenarbeiten, wie z.B. Nils Wogram, Antonio Hart (Dave Holland Quintet), Frank Möbus, Claudio Puntin, Steffen Schorn, Frederik Köster, Jürgen Friedrich, John Ruocco, um nur einige zu nennen.

 

Fedor Ruskuc:

Zunächst 9 Jahre lang intensive Violinunterricht (6tes bis 15tes Lebensjahr). Dann Wechsel zum Kontrabass. Fedor beendet das Musikgymnasium und damit seine klassische Ausbildung 1999 in Serbien ab.

Sein Fokus verschiebt sich nun komplett auf Jazz und improvisierte Musik. Er studiert

Jazzkontrabass in Graz bei Prof. Wayne Darling und schließt das Studium mit Auszeichnung ab. Danach Umzug nach Köln und weitere Studien an der dortigen Musikhochschule bei Prof. Dieter Manderscheid (Abschluß 2005).

1996 gewinnt Fedor die „Serbian National Music Competition“ im Bereich klassischer Kontrabass Solo und wird 2ter bei der „Yugoslavian National Music Competition“.

1998 wiederholt er diese Erfolge. Mit dem „Magnus Mehl Quintett“ gewinnt er die „Getxo Jazz Competition 2006“ in Spanien und erreicht den 2ten Platz bei der „Jazz Hoeilaart Competition“ in Belgien. 2008 gewinnt das „Ferenc und Magnus Mehl Quartett“ außerdem den „Jimmy Woode Award 2008“ in Italien, bei dem Fedor als bester Bassist des Wettbewerbs ausgezeichnet wird.

Mit der Weltmusik-Band „East Affair“ gewinnt er 2008 den „Creole NRW“ in Deutschland.

Desweiteren gehört Fedor dem Programmausschuss des int. Jazzfestival Novi Sad an, welches eines der wichtigsten serbischen Jazzfestivals ist.

Er spielte mit verschiedenen Gruppen und Musikern in ganz Europa und Russland.

Unter anderem trat Fedor mit Musikern wie Keith Copeland , Dennis Rowland , Ondrej Stveracek , Andrew Krasilnikov , Douglas Sides , Ryan Carniaux , East Affair , Magnus Mehl , Adam Klemm , Vert , East West Europian Jazz Orchestra TWINS 2010 , Wednesday Night Big Band , Fantasmofonika und vielen mehr auf.

Desweiteren war er als Musiker bei einigen Musicals und Theaterproduktionen in Deutschland, Österreich und Serbien beschäftigt.

 

 

Bandinfo „FUMMQ“ / Ferenc und Magnus Mehl Quartett

 

Diese Formation um die Brüder Ferenc und Magnus Mehl hat sich ganz dem

modernen, unverbrauchten Jazz verschrieben. Das knackige und spannungsgeladene Bandkonzept beinhaltet fetzige Eigenkompositionen und gefühlvolle Balladen. Ohne Berührungsängste schöpfen die Vier aus den Vollen der Jazzgeschichte, begeistern aber trotzdem mit ihrer ganz persönlichen, explosiven Musik, welche stets von unglaublicher Energie beseelt ist.

Die mehrfach international preisgekrönte Band (Getxo Jazzcontest/Spanien, Jimmy Woode Jazzaward/Italien, Hoeilaart Jazzcontest/Belgien) legte im März 2010 mit „Baden verboten!“ ihr  vielbeachtetes zweites Album vor. Stimmen zur CD:

Dick Oatts: “The quintet sounds great together and I look forward to many more recordings in the future. The playing and writing on this record (Baden verboten) is outstanding."
Richie Beirach: "This is a fine example of excellent young german jazz musicians. The heads are interesting with unusual lines and rhythmic dexterities. The solos are fresh and powerful and the music is a very creative combination of group interaction and real through-down burnout intensity. Recommended highly!"
Mit ihrem tollen Zusammenspiel und ihren energiegeladenen Soli begeistert die Band „FUMMQ“ jedes Mal ihr Publikum. Die frische, unkonventionelle Musik des Ferenc und Magnus Mehl Quartetts, sowie das ungezwungene und schmissige Auftreten der Musiker lässt garantiert den Funken überspringen.

 
 

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