„A TRIBUTE TO MARK MURPHY“

DANIEL ČAČIJA mit Band und STREICHQUARTETT „SONARE“

 

ECHO JAZZ 2016 nominiert, Sänger des Jahres. Young Jazz Vocalist of the Year 2013! (Downbeat)

 

Daniel Čačija Gesang
Jesper Riis Trompete/Flügelhorn
Renato Chicco  Piano
Morten Toftgard Ramsboel  Bass
Oleg Markov  Schlagzeug

 

STREICHQUARTETT “SONARE”:

Peter Gillmayr, 1. Violine
Kathrin Lenzenweger,

2. Violine
Christoph Lenz, Viola
Judith Bik, Violoncello

Noch während seiner Zeit als Gesangssolist im deutschen Bundesjazzorchester wird Daniel Čačija 2013 vom richtungsweisenden US-Magazin „Downbeat“ zum „Besten Nachwuchssänger“ gekürt. Nachdem er mit dem HGM Jazzorchester Zagreb 2014 den kroatischen Musikpreis „Porin“ für das Album des Jahres erhält, folgt 2016 mit seinem Solodebüt-Album LIFELINE die Nominierung für den ECHO JAZZ zum Sänger des Jahres.

DANIEL ČAČIJA

 

wird 1986 in Kroatien geboren. Anfang der 90er Jahre flieht die Familie nach mehreren Monaten im Krieg und wandert nach Deutschland aus – Frankfurt am Main wird ihnen zur neuen Heimat. Schon als kleines Kind bewegt Daniel sich in einem Kosmos aus Kirchen-, Volks- und klassischer Musik – beide Eltern und der ältere Bruder sind aktive Musiker. Bereits als Sechsjähriger erhält er in Frankfurt professionellen Musikunterricht und macht einige Jahre später am Konservatorium seinen Abschluss als Klassischer Pianist.

 

Auch – und vor allem - das Singen ist für Daniel Čačija schon immer eine Selbstverständlichkeit! Künstler wie Nat King Cole, Sarah Vaughan, Mark Murphy, Kurt Elling und Gregory Porter sind seine heimlichen Helden. Daniel folgt seiner „inneren Stimme“ und wird Sänger!

 

Auf seinem Debütalbum „LifeLine“ präsentiert Daniel Čačija diese Stimme nun endlich auch auf einem Tonträger und gibt damit gleichzeitig seinem musikalischen Werdegang den gebührenden Rahmen. Denn „LifeLine“ ist ein sehr persönliches Album geworden.

DAS NEUE PROGRAMM

 

In einer ganz neuen Aufmachung mit Trompete/Flügelhorn, Jazz-Trio und Streichquartett präsentiert Daniel Čačija nun die musikalische Welt des großen „Jazz Daddy“, Jahrhundert-Sänger Mark Murphy.

 

Vom herausragenden Arrangeur Pavel Klimashevsky  arrangiert, erklingen bekannte Songs wie Oliver Nelsons „Stolen Moments“ und Freddie Hubbards „Red Clay“ in neuer Frische. Aber auch Kompositionen von Antonio Carlos Jobim, Jerome Kern, George Gershwin und anderen werden in neuem Gewand erstrahlen.

 

Als Jazz-Künstler, der nicht nur in Graz studierte und musikalisch von diesem Giganten beeinflusst wurde, sondern ihn auch kurz vor seinem Tod persönlich traf, möchte Daniel Čačija mit sorgfältig ausgesuchtem Repertoire eine Geschichte erzählen, die so originell ist wie Murphy und sein Songbook selbst.

DAS STREICHQUARTETT „SONARE“

 

Peter Gillmayr, 1. Violine

Kathrin Lenzenweger, 2. Violine
Christoph Lenz, Viola 
Judith Bik, Violoncello

 

Die Stimmführer des Ensembes SONARE sind Mitglieder der Österr. Salonisten, Lehrer im OÖ. Landesmusikschulwerk sowie Kammer- und Orchestermusiker. Auftritte und Programme im gesamten deutschsprachigen Raum bei renommierten Festivals u.a. mit Fritz Karl, Julia Stemberger, Karl Markovics, Wolfgang Böck, Thomas Ruf, Nina Proll, Klaus Maria Brandauer, Cornelia Horak, Christoph Wagner-Trenkwitz, Franz Wagnermeyer u.a.

MARK MURPHY (1932-2015)

 

Von den Lesern der Musikzeitschrift Down Beat wurde Murphy in den Jahren 1996, 1997, 2000 und 2001 zum besten Jazzsänger gewählt. Er wurde zudem sechsmal für einen Grammy für den besten Jazzgesang nominiert.

Mark Murphy wurde im Norden des Staates New York geboren, wo er in der Tanzband seines Bruders und verschiedenen lokalen Bands an der Highschool sang. Nachdem er nach Abschluss der Schule Anfang der 1950er Jahre von Sammy Davis, Jr. entdeckt und in dessen Fernsehshow eingeladen worden war, führte die Empfehlung von Tony Scott zu Nat Hentoff, der ihn an Milt Gabler vermittelte. So veröffentlichte er bei Decca erste Singles und 1956 sein erstes Album Meet Mark Murphy, bei dem er vom Ralph Burns Orchester begleitet wurde; es folgte das Album Let Yourself Go. Dann wechselte Murphy zu Capitol; die Produktionen dieses Labels waren auf Hits auf dem Popmarkt ausgerichtet, waren aber kommerziell nicht erfolgreich.

Zu seinen wichtigen frühen LPs gehörten die beiden Riverside-Alben Rah! mit dem Orchester von Ernie Wilkins, das Bebop-Klassikern gewidmet war, und That’s How I Love the Blues mit Tin-Pan-Alley-Songs und Blues-Arrangements von Al Cohn. Darin enthalten sind Murphys Referenzen an den Bigband-Blues à la Count Basie und den Kansas City Jazz, New Yorker Traditionen von Benny Carter bis Benny Goodman oder den Chicago Jazz von Earl Hines und Billy Eckstine sowie noch älteres Material von Joe Turner und Pete Johnson, aber auch von Horace Silver.

1963 hatte er mit seiner Version von Fly Me to the Moon einen Hit in den US-Charts. In den folgenden Jahren erlangte er Popularität in Europa und war auf dem amerikanischen Markt fast nicht mehr präsent. Zwischen 1973 und 1986 nahm Murphy vierzehn Alben für das Label Muse Records auf, etwa mit den Brecker Brothers Klassiker des Modern Jazz wie Naima oder Red Clay; auch sang er ein Album mit den Songs von Nat King Cole. In dieser Zeit entwickelte er sich zu einem der führenden Jazzvokalisten, der nach Ansicht des Autors Will Friedwald „seine Karriere der Erforschung aller Genres [widmete], die man im Jazz kannte“. So experimentierte er, indem er Geschichten und Sprüche zwischen den Songs nahtlos in die Musik einfließen ließ und Gesang mit Textrezitationen und Poetik verband. Eines seiner populärsten Werke ist das Muse-Album Bop For Kerouac, auf dem er Gedichte von Jack Kerouac vertonte. „Murphy wechselt die Techniken, wie andere Sänger die Songs wechseln; oftmals reiht er sie aneinander wie die einzelnen Stücke eines Medleys. […] In seiner Art gibt es nicht die Spur von Gezwungenheit oder Unnatürlichkeit; er nimmt sich vielmehr vor, einer der aufregendsten jazzbeeinflussten Künstler zu sein und hat Erfolg damit, indem er die unendlich diffizilen Feinheiten und Nuancierungen des Jazz meistert.

In den 1980er Jahren entstanden einige Alben für Milestone, bei denen er unter anderem von Claudio Roditi und Art Farmer begleitet wurde. In den 1990er Jahren arbeitete er unter anderem mit Ack van Rooyen und Jack van Poll. Ab 1999 folgt eine Reihe von Alben für HighNote Records. 2005 veröffentlichte er das Balladen-Album Once to Every Heart, das in Zusammenarbeit mit dem deutschen Jazztrompeter Till Brönner entstand. 2007 folgte mit dem Album Love Is What Stays eine weitere Zusammenarbeit mit Brönner.

Murphy sang auch in der Art der Vocalese Jazzsoli von Instrumentalisten nach, die er mit Scat, häufiger aber mit klugen eigenen Texten versah, und zweitens erstreckte sich sein persönlicher Improvisationsstil nicht nur auf die Melodie, sondern auch auf die Texte.

Mark Murphy starb am 22. Oktober 2015 im Alter von 83 Jahren im Lillian Booth Actors Home in Englewood, New Jersey.[1]

 

Quelle: Wikipedia 

 
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