“ACH AMERIKA“

… vom Traum zur Wirklichkeit

 
FRITZ KARL & Streichquartett Sonare Linz

Lange Zeit war Amerika das Sehnsuchtsland schlechthin. Abenteurer, Entdecker, Künstler wurden von den Weiten der Landschaft, der Fremdheit der Kulturen und den Schmelztiegeln der Städte magisch angezogen. Dass sich die Träume vielfach als Schäume entpuppt haben, ist heute klarer denn je.

Fritz Karl, bekannt durch unzählige Filme und TV-Serien, schlägt in seinem neuen Programm „Ach, Amerika“ einen Bogen von den europäischen Künstlern, die sich Amerika erträumten, bis zur heutigen Realität eines nervösen, neurotischen und unberechenbaren Landes und liest Texte von Klaus Mann, Isaak B. Singer, Woody Allen, David Sedaris und Bill Bryson.

Begleitet wird er dabei vom großartigen Streichquartett Sonare Linz, welches sowohl die Hymnen auf Amerika von Antonín Dvorák über Samuel Barber bis John Philip Sousa, als auch Swingendes und Jazziges von George Gershwin, Steve Wonder, Billy Joel, Frank Sinatra u.a. intonieren wird.

Amerika in all seinen Facetten!

Fritz Karl

 

Fritz Karl (* 21. Dezember 1967 in Gmunden, Oberösterreich) besuchte das Max-Reinhardt-Seminar in Wien. Ab 1986 hatte er Engagements vorwiegend an Wiener Theaterbühnen, dem Volkstheater und am Theater in der Josefstadt. Der Regisseur Dieter Berner setzte Fritz Karl 1988 erstmals im Fernsehen in der Arbeitersaga Die Verlockung ein. Im gesamten deutschsprachigen Raum wurde er als Sebastian Reidinger in der Serie Julia – eine ungewöhnliche Frau bekannt, den er in ersten drei Staffeln spielte. Für die Rolle des Mario in Houchang Allahyris Höhenangst wurde er 1995 als bester Nachwuchsschauspieler mit dem Max-Ophüls-Preis ausgezeichnet. 2003 verkörpert er neben August Schmölzer und Christoph Waltz im Fernsehdrama Jennerwein, das eine Nominierung für den Deutschen Fernsehpreis erhielt, den oberbayerischen Wilderer Georg Girgl Jennerwein. 2006 spielte Fritz Karl in der vielfach ausgezeichneten Kinokomödie von Marcus H. Rosenmüller Wer früher stirbt, ist länger tot den Kandlerwirt und Witwer auf Brautschau, Lorenz Schneider. 2006 übernahm er neben Heino Ferch in der Geschichte einer Lebensfreundschaft Auf ewig und einen Tag die Rolle des leidenschaftlichen Gregor Luckne. 2007 verkörperte Fritz Karl die Figur des Kommissars Benno Söder in Eine folgenschwere Affäre, einem Psychothriller um Mord, Verrat und Schuld unter Kollegen.

Für diese Rolle wurde Fritz Karl als Bester Schauspieler in einem Fernsehfilm 2008 für den Bayerischen Fernsehpreis nominiert. Im selben Jahr spielt Fritz Karl in dem Coming-of-Age-Drama Die Zeit, die man Leben nennt die Rolle eines geschiedenen Vaters, Oskar, der die schwierige Lebenssituation mit seinem unfalltraumatisierten Sohn Luca zu bewältigen hat. Gastauftritte hatte er in Soko Kitzbühel, Polizeiruf 110, Tatort, Kommissar Rex (1998; 2002; 2008), und in der Nachtschicht–Folge Blutige Stadt. Im Jahr 2009 gründete Fritz Karl gemeinsam mit anderen österreichischen Filmschaffenden die Akademie des Österreichischen Films. 2011 Film Black-Brown-White.

2011 wurde er als beliebtester Schauspieler mit dem österreichischen Fernsehpreis Romy ausgezeichnet.

Streichquartett Sonare Linz


Peter Gillmayr: 1. Violine • Kathrin Lenzenweger: 2. Violine • Christoph Lenz: Viola • Judith Bik: Violoncello

Die Stimmführer des Ensemble Sonare Linz sind Mitglieder der Österr. Salonisten, Lehrer im OÖ. Landesmusikschulwerk sowie Kammer- und Orchestermusiker. Auftritte und Programme im gesamten deutschsprachigen Raum bei renommierten Festivals u.a. mit Julia Stemberger, Karl Markovics, Wolfgang Böck, Thomas Ruf, Nina Proll, Klaus Maria Brandauer, Cornelia Horak, Christoph Wagner-Trenkwitz und Franz Wagnermeyer.

Peter Gillmayr, 1. Violine

​ist gebürtiger Linzer und absolvierte ein Instrumentalpädagogik- und Konzertfachstudium für Violine am Brucknerkonservatorium Linz und am Mozarteum Salzburg.

Als Orchestermusiker spielte er u.a. im Orchester „Arena di Verona“, im oberösterreichischen Kammerorchester oder im Orchester „Aktuell“ unter Welser-Möst.

Als Kammermusiker tritt er in unterschiedlichsten Formationen und Genres regelmäßig mit Künstlern wie z.B. Julia Stemberger, Paul Gulda, Erwin Steinhauer, Nina Proll, Gregor Bloèb, Timna Brauer, Klaus Maria Brandauer, Helmut Jasbar oder Karl Markovics bei renommierten Festivals auf.  Er ist Konzertmeister des Orchesters „Ensemble Sonare Linz“, der „Österreichischen Salonisten“, „Streichquartett Sonare Linz“ und der „Oberösterreichischen Concert- Schrammeln“.

An der Landesmusikschule Grieskirchen/Oberösterreich betreut er eine erfolgreiche Klasse für Violine, Viola und Kammermusik.

Außerdem leitet er als Dirigent die „Hausruck Philharmonie“ und das „Salonorchester Bad Schallerbach“.

Als Gründer und Intendant des „Musiksommers Bad Schallerbach“ konzipierte er 20 Konzertreihen und zwei Dutzend Wort und Ton- Projekte, und verantwortete an die 50 Eigenproduktionen. In Anerkennung dieser Leistungen verlieh ihm LH Dr. Pühringer 2006 den Titel „Konsulent für Musikpflege“ der oö. Landesregierung.

Kathrin Lenzenweger, 2. Violine

Die in Oberösterreich geborene Geigerin erhielt ihre musikalische Ausbildung bei Harald Herzl am Mozarteum Salzburg, bei Eyal Kless an der Royal Irish Academy of Music in Dublin und bei Yair Kless, Sylvia-Elisabeth Viertel und Chia Chou an der Kunstuniversität Graz. Die drei Studienzweige, Konzertfach, Instrumentalpädagogik und Kammermusik absolvierte sie mit Auszeichnung.

Sie nahm an zahlreichen internationalen Meisterkursen (u.a. bei Igor Ozim, Gábor Tacács-Nagy, Amadeus Quartett, Vanbrugh Quartett, Audubon Quartett, Leipzig Quartett) teil und ist Preisträgerin nationaler und internationaler Wettbewerbe (Feis Ceoil – Dublin, Internationaler Kammermusikwettbewerb – Thessaloniki).

Zahlreiche Auftritte als Solistin und als Kammermusikerin führten sie neben Österreich (u.a. Steirischer Herbst, Remise Bludenz, Kulturzentrum bei den Minoriten Graz, Alte Schmiede Wien) nach Irland (West Cork Chamber Music Festival Bantry), Griechenland (Dimitria Festival), Deutschland, Italien, Ungarn und in die Slowakei.

Sie ist Mitglied des Ensembles für neue Musik „Zeitfluss“, des Grazer Kammerorchesters und des „Trio Tritonous“, mit dem sie auf der Homepage der Ö1 Talentebörse präsentiert wurde.

Neben dem aktiven Musizieren stellt die Unterrichtstätigkeit und Fachgruppenleitung der Streichinstrumente am oberösterreichischen Landesmusikschulwerk eine wichtige Aufgabe dar.

​Christoph Lenz, Viola

geboren 1974 in Vöcklabruck.

erster Geigenunterricht im Alter von 5 Jahren.
nach dem Wechsel zur Viola Konzertfach- und Pädagogikstudium an der Universität Mozarteum bei Prof.Bruno Steinschaden.
1.Preis bei „Jugend Musiziert“ Österreich.
diverse Meisterkurse bei Thomas Riebl, Kim Kashkashian, Amadeus-Quartett, Bartok-Quartett.

seit 1996 Lehrtätigkeit am oö.Landesmusikschulwerk.
Dozent bei den „Austrian master classes“ in Schloss Zell/Pram.
rege Kammermusiktätigkeit mit dem Quartett und Ensemble „Sonare“ Linz.


Judith Bik, Violoncello

 

geboren in Niederösterreich.

Violoncello-Studium an der Musikuniversität Wien (Tobias Kühne) und am Mozarteum Salzburg (Heidi Litschauer) Instrumentalpädagogik- und Konzertfachdiplom.
Meisterkurse bei Stanislav Apolin, Jozef Podhoransky, Rudolf Leopold u.a.
Beschäftigung mit Alter Musik (Palas Mathe, Claire Pottinger).

Unterrichtstätigkeit im oö. LMS- Werk.
Dozentin beim „NÖ. Jugendsinfonieorchester“ und in der „Waidhofner Musikschmiede“.

Mitwirkung bei diversen Kammermusikensembles und Orchestern:
„Donaudreiklang“, „ensemble aktuell“, „Brucknerorchester“, „Wiener Akademie“,“Pro musica, Salzburg“, „Ensemble Sonare Linz“ u.a. mit Auftritten im In- und Ausland.

Presse und Downloads
 
FRITZ KARL & SONARE LINZ 1-2019-klein -
FRITZ KARL & SONARE LINZ 2 -2019-klein -