"Augenblicke und Federstriche"

Momentaufnahmen aus den "Erinnerungen eines Europäers“!

Bernd Lange liest aus

Stefan Zweig: "DIE WELT VON GESTERN"

Musik: WEIMAR- ENSEMBLE – Ltg. Karl Borromäus Epp

Idee, Bühnenbearbeitung, Dramaturgie und Produktion: © Gerold Merkle - Aus: Stefan Zweig: Die Welt von Gestern

 

Musikalische Werke u.a von:

G. F. Händel – Johannes Brahms – Johann Strauß Sohn - Richard Strauß – Max Reger

Jahrzehntelang war er weltweit der meistgelesene Autor deutscher Sprache. Bis heute finden vor allem seine Miniaturen und Novellen ein Millionenpublikum.
Die Schachnovelle wurde mit Curd Jürgens und Mario Adorf in den Hauptrollen verfilmt ...
Sein Leben wurde erst 2016 von Maria Schrader fürs Kino verfilmt, mit Josef Hader in der Rolle des Stefan Zweig.
Geboren wurde er 1881 im Wien der KuK Monarchie – er ist aufgewachsen als behüteter jüdischer Fabrikantensohn. Mehrfach heimatvertrieben hat der „absolute Pazifist und bekennende Europäer“ immer wieder Haus und alles Eigentum verloren, bevor er im Nationalsozialismus nach England und später nach Brasilien emigrierte, wo er sich 1941 zusammen mit seiner 2. Frau das Leben nahm.

 

Ein Leben, spannender als es erfunden werden könnte!
Und ein Thema, so aktuell wie nie!!!

 

Das Weimar-Ensemble

 

 

Claudia Buder - Akkordeon

Claudia Buder war mehrfach Preisträgerin verschiedener nationaler und internationaler Wettbewerbe, u. a. 1994 1. Preisträgerin des III. Interpretationswettbewerbes für Musik des 20. Jahrhunderts

Internationale Lehraufträge führten nach Finnland, in die Slowakei und in die Niederlande. An der Hochschule für Musik FRANZ LISZT erhielt Claudia Buder 2007 eine Titularprofessur. Mit dem Wintersemester 2009 eröffnete sie die Fachrichtung Akkordeon an der Hochschule für Musik in Münster.

Solistisch war sie unter anderem zu Gast bei Amsterdam Sinfonietta, BBC Philharmonic sowie der Königlichen Philharmonie Stockholm, dem Brucknerorchester Linz, dem Gewandhausorchester Leipzig, der Staatskapelle Dresden und den Wiener Philharmonikern.

 

 

 

 

Christina Meißner - Violoncello

 Christina Meißner, geboren in Zabeltitz, aufgewachsen im sächsischen Stolpen, erhielt ihre künstlerische Ausbildung in Weimar an der Hochschule für Musik Franz Liszt, wo sie viele Jahre auch lehrend tätig war. Entscheidende künstlerische Impulse erhielt sie unter anderem von Stanislav Apolin in Prag und von Anner Bylsma in Amsterdam.
Als Mitbegründerin des Ensembles „klangwerkstatt weimar“ prägte sie über ein Jahrzehnt die künstlerische Qualität der musikalischen Arbeit des Ensembles in Kooperation mit namhaften zeitgenössischen KomponistInnen wie Isang Yun, Toshio Hosokawa, Georg Katzer, Isabel Mundry, Helmut Lachenmann, Rebecca Saunders, René Mense oder auch Georg Crumb.

 

Mit hingebungsvoller Präsenz schafft Christina Meißner künstlerische Räume, die in ihrer Eigenart unverwechselbar sind.

 

 

 

Karl Borromäus Epp – Gitarre, Leitung

 Der Gitarrist hat nach seinem Studium am Richard-Strauß-Konservatorium, München, und an der Hochschule für Musik, Weimar, als Stipendiat der Thyll Stiftung, Zürich, sein Verständnis Alter Musik am Conservatorio Giuseppe Verdi di Milano vertieft.

Eine rege Konzerttätigkeit als Sologitarrist, diverse Musiktheater-Produktionen und Uraufführungen Neuer Musik kennzeichnen das Spektrum des vielseitigen Musikers. Literarisch-Musikalische Projekte hat Karl Epp u. a. mit Claudia Michelsen und Lisa Martinek verwirklicht. Er ist Co-Leader des international erfolgreichen Ensembles TANGOLOGIA, das sich vornehmlich der Musik Astor Piazzollas widmet.

 

und

 

Bernd Lange – Rezitation

Bernd Lange, 1951 in Kirchhain geboren, studierte nach verschiedenen beruflichen Versuchen auf den Gebieten der Kybernetik und Psychologie von 1975 bis 1978 an der Staatlichen Schauspielschule in Berlin. Er war Teilnehmer an Gisela-May-Seminaren, absolvierte eine ergänzende Gesangsausbildung an der Hochschule für Musik FRANZ LISZT in Weimar und ist seit 1978 am DNT engagiert. Zu seinen wichtigsten Rollen gehören der Orest aus Goethes »Iphigenie auf Tauris«, Melchthal aus Schillers »Wilhelm Tell«, Hagen aus Volker Brauns »Nibelungen«, Truffaldino aus »Diener zweier Herren« von Goldoni, Peachum aus Brechts »Dreigroschenoper«, Malvolio aus »Was ihr wollt« von Shakespeare, Schlomo Herzl aus »Mein Kampf« von Georg Tabori, Miller aus Schillers »Kabale und Liebe«, John aus Hauptmanns »Die Ratten« sowie David aus »Sommersalon« von Colline Serreau.

 

Kontinuierlich entwickelte er zudem eigene literarisch-musikalische Programme mit wechselnden Musikerformationen, z.B. zu Wolfgang Borchert: »Gespräch über den Dächern« und J.G. Herder: »Stimmen der Völker in Liedern« (beides in Zusammenarbeit mit der Gruppe BAYON), zu Friedrich Dürrenmatt: »Der Tunnel«, zu Alexander Puschkin: »Im Blute brennt der Wünsche Feuer« und zu Anton Tschechow: »Der Schaden des Tabaks«. Die jüngsten Produktionen dieser Art sind Schillers »Der Verbrecher aus verlorener Ehre – eine wahre Geschichte« sowie die beiden Balladen-Abende »Rhythm & Schiller« und »Goethe mit Schlagwerk und Geige«.

Presse und Downloads
Weimar Ensemble und Bernd Lange - Augenb
Weimar Ensemble und Bernd Lange - Augenb
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