CHARLES DICKENS

EINE WEIHNACHTSGESCHICHTE

 

Erzählt und musikalisch begleitet von
  • Jenny Evans Schauspielerin, Erzählerin und Sängerin
  • Walter Lang Piano und musikalische Leitung
  • Peter Tuscher Erzähler und Trompeter

 

 

Die weltberühmte Geschichte von der Läuterung des hartherzigen Geizkragen Ebenezer Scrooge, der sich an Weihnachten vom harten Geschäftsmann zu einem hilfsbereiten, netten älteren Herrn wandelt.

Charles Dickens, dem schriftstellerischen Großmeister des 19. Jahrhunderts, verdanken wir diese wundervolle Weihnachtsgeschichte. Schon zu Lebzeiten erfreute er sich aufgrund seiner originellen Gestalten mit ihren humorvoll dargestellten Stärken und Schwächen großer Beliebtheit. Seine Weihnachtsgeschichte entstand in den 40er-Jahren des vorletzten Jahrhunderts und wurde seitdem unzählige Male verfilmt.

Jenny Evans

Die Engländerin Jenny Evans ist Jazzsängerin - laut Aussage von TIME Magazine: "... the leading female jazz singer in Germany.“ Sie zählt wirklich zu den großen Allround-Talenten im Showbusiness. Sie wurde in Gesang und Klavier ausgebildet, singt in Musicals, wirkt auch als Schauspielerin auf britischen und deutschen Bühnen und im Fernsehen, arbeitet als Sprecherin für Rundfunk und Film, ist Songtexterin, Schriftstellerin und Entertainerin.

 

Was sie zu einer so bemerkenswerten Künstlerin macht (die Grenzen überschreitet und ihr Repertoire aus anderen Genres borgt), ist, dass sie, die Autorin, Schauspielerin, Studiosprecherin, eine Frau der Worte ist -- mit einem echten, herausragenden Gefühl für die Lyrics und ihre Interpretation.

 

"Gäbe es in Deutschland etwas Ähnliches wie einen nationalen Jazz-Poll, so würde Jenny Evans mit Sicherheit in der Sparte weiblicher Jazzgesang seit Jahren die vorderste Plätze belegen. Ihre Interpretation großer Songs der Jazzgeschichte besitzen Klasse."

Jörg Konrad, Süddeutsche Zeitung

 

Neben einer makellosen Intonation, einer natürlichen Stimme, einer sich selbst bewussten Persönlichkeit, ausgereifter Professionalität und einem ausgeprägten Gefühl für's Timing verfügt Jenny Evans über ein immens großes und vielseitiges Repertoire, das sie sich im Laufe von 25 Bühnenjahren redlich erarbeitet hat.

Dr. Tobias Böcker

 

Walter Lang

 

„Der Poet“, „der Lyriker“, „der Romantiker“ – Der Pianist und Komponist Walter Lang ist seit Jahrzehnten fester Bestandteil der europäischen Jazzszene.

 

Zahllose Konzerte und Tourneen mit eigenen Bands, aber auch gemeinsam mit Lee Konitz, James Moody, Chico Freeman, Dusko Goykovich und anderen zeugen von seiner ungeuren musikalischen Vielfalt und Kreativität.

 

Er ist MItbegründer des Rick Hollander Quartets und des Trio ELF, beides international sehr erfolgreiche Formationen. Seine Jazzadaptionen der großen Barockkomponisten wie auch der „Romantiker“ des 18. Jahrhunderts sind „Legende“.

 

Auch als Komponist und Arrangeur genießt Lang einen hervorragenden Ruf. Das renommierte Fono Forum: „Langs liebenswerte Kompositionen haben jene Qualität, die viele große Musik auszeichnet: Sie unterhalten schon beim ersten Hören, erschließen aber mit jedem weiteren immer tieferen Sinn“!

 

In Europa nicht so bekannt ist die Tatsache, dass Walter Lang in der sehr ausgeprägten japanischen Jazzszene seit vielen Jahren ein gefeierter Star ist. Er hat auf dem dortigen Markt bisher fünf CDs veröffentlicht und war seit 1991 jedes Jahr auf Tournee …

 

Langs Klavierspiel adaptiert behutsam klassisch impressionistische Ornamentierungen im weich swingenden Gewand und fügt sie zu einem farbenprächtigen Harmoniegebäude zusammen. Diese Kombination von Klassik, Traditional und Jazz, von Improvisation und Kommunikation, von dem „Sich-Verlieren“ und in einem explosiven Gemisch „Sich-Wiederfinden“, das hatte schon fast etwas Emotional-Akademisches. Das zeigte etwas von großer künstlerischer Attraktivität und musikalischem Phänomen.

AZ

Walter Lang begeisterte dadurch, dass er seine Soli mit subtiler Lakonik begann, einzelne Melodiefragmente immer mehr verdichtete und schließlich mit Verve schnelle Skalen und akzentuierte Akkorde spielte.

OBV

Für Überraschungen sorgten die unorthodox gespielten Passagen. Auch bei Lang war eine Spannweite vom zartesten Tongewebe über fugenartig verarbeitete Motive zu akkordisch  „dampfenden“ Tonflächen zu hören. Impressionistische Farbspielereien, Vernetzungen, Auflösungen, freie Dialoge und fragmentarische Shouts ergaben zusammen eine Klangarchitektur auf höchstem Niveau.

Richard Prechtl

 

Peter Tuscher

 

Der Schauspieler und Trompeter Peter Tuscher findet die Fundamente seiner umfangreichen künstlerischen Tätigkeit vor allem in seinem Aufenthalt in den Vereinigten Staaten.

 

Er konzertiert mit eigenen Formationen sowie als Gastsolist mit Ensembles wie dem German Jazz Orchestra, Connexion Latina, Al Porcino Big Band, Charly Antolini Jazz Power, dem Roman Schwaller Nonett oder der Band Ugetsu um Adrian Mears.

Er ist auf allen großen Festivals der Szene zu Hause.

 

1987 erhielt er den Förderpreis der Stadt München.

 

Er ist regelmäßig als Dozent für das Landes-Jugendjazzorchester Bayern tätig und wirkt bei zahlreichen Musikproduktionen mit, z.B. an den Staatstheatern in München und Warschau.

 

Seit 1994 hat er eine Professur für Trompete am Bruckner-Konservatorium in Linz inne.

 
 
 
AUS DER PRESSE

 

In einer stimmungsvollen literarisch-musikalischen Interpretation wirkte die

Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens sehr berührend. Reizvoll war die Vermischung der

Geschichte aus dem 19. Jahrhundert mit Jazz.

(…) eine bemerkenswerte Vorstellung, in der die englische Sängerin und Schauspielerin Jenny Evans, der Trompeter und Schauspieler Peter Tuscher sowie der Pianist Walter Lang das bekannte und beliebte Werk des englischen Dichters Charles Dickens lasen und musikalisch kunstvoll erweiterten.

 

In fünf Abschnitten breiteten sie die Erzählung von dem alten, hartherzigen Geizkragen Ebenezer Scrooge im altehrwürdigen London aus.

Auf dem Podium in der Kelter saßen Jenny Evans und Peter Tuscher in gemütlichen Sesseln unter einer

Stehlampe älteren Stils und lasen mit ruhigen, aber ausdrucksvollen Stimmen vor. Es war eine eher leise

Darbietung, mit der die besinnliche Stimmung der Erzählung noch deutlicher hervortrat. Dazwischen sang Jenny Evans mit ihrer angenehm zu hörenden, hellen Stimme sowohl Songs aus dem alten England als auch Titel aus der gegenwärtigen Popmusik, allerdings stets von Elementen des Jazz verändert. Auf der Trompete begleitete Peter Tuscher sie eher verhalten und sanft, und am Klavier fügte Walter Lang rhythmische und melodische Klangfolgen hinzu. Er untermalte auch sehr leise die Lesungen.

 

Diese Form der Präsentation eines literarischen Stoffs aus dem 19. Jahrhundert war nicht spektakulär, dafür

aber umso eindrücklicher, weil sie Nachdenklichkeit auszulösen vermochte.

Südwestpresse – Dezember 2013

 

 

In einer literarisch-musikalischen Interpretation wirkte die „Weihnachtsgeschichte“ von Charles Dickens sehr berührend. Reizvoll war die Vermischung der Geschichte aus dem 19. Jahrhundert mit vom Jazz inspirierten Musik …

Bietigheimer Zeitung – Dezember 2013

 

 

Ein herzerwärmender Abend bei Oberkochen dell’Arte – Musikalische, szenische Lesung

Jenny Evans ist ein Allroundtalent auf der Bühne, liest, schauspielert, tanzt und singt bei der musikalischen, szenischen Lesung von Charles Dickens’ „Eine Weihnachtsgeschichte“. Unterstützt wird sie bei Oberkochen dell’ Arte von Peter Tuscher an der Trompete und Walter Lang, der die Erzählung am Klavier musikalisch untermalt und an den richtigen Stellen mit den Ketten rasselt.

 

Zwei Sessel, ein Tisch mit roter Tischdecke und ein kleiner Christbaum. Das ist das ganze Bühnenbild, das Jenny Evans, Peter Tuscher und Walter Lang benötigen. Und doch nehmen sie ihr Publikum sofort mit ins London des 19. Jahrhunderts und mehr noch in die zeitlose Geschichte darüber, was wirklich zählt im Leben.

Dazu braucht es nicht einmal viel. Walter Lang deutet auf dem Klavier die Glockenschläge des Big Ben an, Jenny Evans singt „The Streets of London“ und setzt sich dann in einen der beiden Sessel. Als sie aus Charles Dickens’ „Eine Weihnachtsgeschichte“ zu lesen beginnt, wird schnell ihre ganze Erfahrung deutlich. Die Engländerin spielt auf deutschen und britischen Bühnen, ist im Fernsehen zu sehen und als Sprecherin im Radio zu hören. Eindringlich, fast szenisch liest sie die Geschichte um den hartherzigen Geizkragen Ebenezer Scrooge, dem die Geister vorführen, wie allein und freudlos er sein Leben führt, bis er sich schließlich mit seinen Mitmenschen versöhnt und sich bessert.

Jenny Evans’ kleiner Akzent stört dabei überhaupt nicht. Im Gegenteil. Er macht die englische Geschichte, auf Deutsch gelesen, ein wenig britischer. Peter Tuscher sitzt ihr gegenüber und spricht die Dialoge in der Geschichte und spielt die Trompete in den Musikstücken, die „Eine Weihnachtsgeschichte“ unterbrechen und auflockern.

Meistens haben sich die drei dazu traditionelle englische Stücke und britische und amerikanische Weihnachtslieder ausgesucht. Walter Lang hat sie jazzig arrangiert. Damit gibt er ihnen oft einen Rhythmus zum Mitwippen, lässt ihnen aber ihre ruhige, besinnliche Grundstimmung. Auch während der Lesungen klimpert er im Hintergrund dem Spannungsbogen der Geschichte entsprechend oder setzt das Kettenrasseln des ersten Geistes, der in der Geschichte auftaucht, in die Tat um. Das alles zusammen macht den Abend in Oberkochen unterhaltsam, aber doch besinnlich, blutdrucksenkend und herzerwärmend.

Schwäbische Post – Dezember 2013

 
Multimedia
 
The Coventry Carol -sample 47s - Jenny Evans
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The Christmas Song - sample 67s - Jenny Evans
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For it's Christmas Time - sample 64s - Jenny Evans
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Have Yourself A Merry Little Christmas - sample 55s - Jenny Evans
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Presse und Downloads
 
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