Duo Reiter & Gruber mit Stefan Wilkening

FANTASTISCHE GESCHICHTEN

Ein literarisch-musikalischer Abend mit

Texten von Jorge Luis Borges und Tangomusik von Astor Piazzolla u.a.

 

Man nehme zwei weltbekannte Musikerpersönlichkeiten, einen der versiertesten Theaterschauspieler deutscher Sprache, dessen besondere Liebe der Literatur gehört, mixe das Ganze mit den spannenden Geschichten eines der größten Schriftsteller Lateinamerikas und verzaubere das Ganze mit der argentinischen „Seele“, dem Tango – und heraus kommt ein wahrlich einmalig unterhaltsamer Abend auf höchstem Niveau!

 

 
Jorge Luis Borges (1899 bis 1986):

Argentiniens „Nationaldichter“ ist einer der bedeutendsten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts weltweit.

Ohne ihn wäre die moderne hispanische Literatur, der Magische Realismus und das Werk von Autoren wie, Gabriel García Márquez oder Mario Vargas Llosa nicht denkbar.

Jorge Luis Borges ist einem großen Publikum durch seine „fantastischen Erzählungen“ bekannt geworden. Er verfasste außerdem zahlreiche Gedichte, Essays, gab Bücherkataloge und Zitatsammlungen heraus, arbeitete für Zeitschriften und war als Übersetzer tätig…

Borges wählte für seine Werke immer eine kurze Form: wenige seiner Texte sind länger als zehn oder fünfzehn Seiten. Seine Prosa ist immer dicht, gewählt, treffend, stilistisch vornehm und ohne jedes überflüssige Wort. Er vertrat die Theorie, dass auch Unterhaltungsliteratur literarisch wertvoll sein kann. Er schätzte die Kriminalromane von Arthur C. Doyle ebenso wie William Shakespeares Dramen.

Borges literarische Essays geben einen umfassenden und originellen Einblick in die Weltliteratur. Die Lyrik ist in der Form stark an antike Vorbilder angelehnt, in den frühen Gedichten auch mit Anleihen beim Tango oder der Milonga.

Eine ganze Reihe seiner Werke wurden für das Kino verfilmt.

Er wurde in aller Herren Länder mit den höchsten Staatsorden geehrt – die Bundesrepublik Deutschland     z. B. hat ihm das Große Verdienstkreuz verliehen …

Seine Werke wurden in mehr als 40 Sprachen übersetzt – auf Deutsch gibt es eine 30-Bändige Gesamtausgabe!

 

Der argentinische Tango und Astor Piazzolla

Astor Piazzolla hatte zu Beginn ein größeres Interesse am Jazz und an der Musik von Johann Sebastian Bach als am Tango. Seine Musik ist sowohl vom Jazz als auch von der Klassik beeinflusst. Sein Tango polarisierte Musiker, Presse und Publikum und galt zu Beginn in orthodoxen Tangokreisen als nicht tanzbar. Piazzolla wurde in Buenos Aires auf der Straße offen angefeindet. Dies führte dazu, dass er Argentinien sogar für einige Zeit verließ. Als er 1960 in seine Heimat zurückkehrte, war der Tango dort so gut wie ausgestorben.

 

Mit seinem Tango Nuevo wurde er für die nächsten Jahrzehnte zum großen Erneuerer und weltweiten Repräsentanten der Musik vom Rio de la Plata.

 

 

Stefan Wilkening

 

Stefan Wilkening arbeitet bei zahlreichen Hörfunk-, Hörbuch- und Filmproduktionen mit und tritt im gesamten deutschsprachigen Raum als Rezitator mit unterschiedlichen Live-Programmen auf (u.a. Ringelnatz, Busch, Erhard,Cervantes, Shakespeare, Goethe, Schiller, Eichendorff , Mozart und Wilde).

Er arbeitet sowohl mit großen Orchestern zusammen (u. a. Rundfunkorchester des Bayerischen Rundfunks, Münchner Philharmoniker, Staatstheater am Gärtnerplatz, Düsseldorfer Symphoniker, Duisburger Philharmoniker) als auch in Soloprogrammen mit kleineren Besetzungen (u.a mit den Geräuschemachern Max Bauer und Yogo Pausch sowie der Akkordeonistin Maria Reiter).

Seine spezielle Art des Erzählens ist immer ein temperamentvolles, ganzkörperlich betriebenes "Theaterereignis" getreu seinem Motto: "Alles ist Spiel".

Zu seinen Familienprogrammen zählen u.a. "Urmel aus dem Eis", "Sultan und Kotzbrocken", "Biene Maja", "Jules Verne", "Till Eulenspiegel", "Münchhausen ", "Rennschwein Rudi Rüssel", "Pinocchio" und "Das Gespenst von Canterville". Auch mit diesen Produktionen ist er in Deutschland, Österreich und der Schweiz immer wieder auf Tournee.

Seit mehr als 15 Jahren zählt Stefan Wilkening zu den prägenden Stimmen des Bayerischen Rundfunks.
Mit seinen zahlreichen Hörbüchern für Erwachsene und Kinder ist er auf langen Autofahrten eine gern und viel gehörte Reisebegleitung.

Von 2000 bis 2011 war er Ensemblemitglied am Bayerischen Staatsschauspiel. Hier spielte er u.a. den Don Quijote in “Don Quijote von der Mancha“, Don Pedro in Shakespears “Viel Lärm um Nichts“ und Mistingue in “die Affäre Rue de Lourcine“.

Im Staatstheater am Gärtnerplatz spielte er in den Produktionen "Peter und der Wolf" und "Paddington Bärs erstes Konzert " jeweils den singenden und tanzenden Conferencier.

 

Seit 2013 reist er mit dem weltberühmten Theatermonolog "Der Kontrabass" von Patrick Süsskind , in einer Inszenierung des bekannten Film - Opern - und Theaterregisseurs Johannes Schmid, sehr erfolgreich durch die Republik. Ebenso reiste er 2017 mit den Münchner Philharmonikern und "Peter und der Wolf“ unter der musikalischen Leitung von Heinrich Klug durch Bayern.

 

Auch im Film und Fernsehen lässt er sich immer wieder blicken. Sei es beim "Tatort", "Rosenheim Cops", "Kommissarin Lucas", "Die Chefin", "Polizeiruf", "Hubert und Staller" oder in preisgekrönten Kinoproduktionen wie dem Deutsch-Französischen Film "Diplomatie" von Volker Schlöndorff und dem international erfolgreichen Film "Labyrinth des Schweigens" von Giulio Ricciarelli.

 

Maria Reiter, Akkordeon  -  Christian Gruber, Gitarre

 

Maria Reiter

stammt aus Oberbayern und entdeckte mit fünf Jahren das Akkordeon und das Lesen. Beides erwies sich als folgenschwer. Neben zahlreichen CD-Aufnahmen und Uraufführungen in diversen Kammermusikformationen mit Freude an sprechender Musik, zieht es sie zu musikalischer Sprache.

Sie teilt sich die Bühne mit Schauspielern wie u.a. Michael Heltau (am liebsten im Burgtheater), Konstantin Wecker, Michaela May, Stefan Wilkening, Rufus Beck, Salome Kammer, Senta Berger u.v.a. 

Sie war Preisträgerin beim intern. Kammermusikwettbewerb 1995 in Düsseldorf mit Cosi fan Tango, seinerzeit mit Rudi Spring, Klavier/Komposition und Marianne Kirch, Tenorhackbrett. Spring schrieb u. a. etwa 300 Minuten Akkordeonmusik für M.R., (Solo, Vokal,- und Instrumentalkammermusik, sowie Bearbeitungen und Orchesterintegration). 

Auf vier Kontinenten war sie bereits musikalisch unterwegs (nicht: in Afrika, Ozeanien und der Antarktis), auf zwei Einweihungskonzerten von Philharmonischen Häusern war sie zu hören (Singapore und Essen), sie spielte in der Ägyptischen Tempelanlage des Metropolitan Museum of Art (NY), bei Plattlerproben beim Neuwirt in Sachsenkam, im Eiffelturm, auf dem Festival von Hue/Vietnam, im Burgtheater und in der Staatsoper in Wien (dort auch im Musikvereinsaal), ein Akkordeon darf schließlich an keinem Ort der Welt und des menschlichen Treibens fehlen.

 

Christian Gruber

fand sich 1985 mit Peter Maklar zum Gitarrenduo Gruber & Maklar zusammen, das 1991 den ersten Preis  beim internationalen Wettbewerb für Gitarrenduos in Montélimar(F) gewann und seitdem eine intensive, internationale Konzertkarriere verfolgt.

Zahlreiche Konzertreisen führten das Duo in fast alle Länder Europas sowie nach Mexiko, Chile, Martinique, Kanada, USA, Russland, Japan und Südkorea, an renommierte Spielstätten wie die Manhattan School of Music in New York,  den Tschaikowsky-Saal der Philharmonie in Moskau, die Gendai Guitar Hall in Tokyo oder das Concertgebouw in Amsterdam.

Namhafte Komponisten wie Enjott Schneider, Dusan Bogdanovic, Paolo Devecchi und Atanas Ourkouzounov haben Werke für das Duo komponiert; acht CD–Einspielungen mit spanischen, südamerikanischen, japanischen Werken sowie mit Literatur von der Renaissance bis zur Moderne dokumentieren ebenso wie die zahlreichen Editionen eigener Arrangements beim kanadischen Verlag Dobermann-Yppan/Canada seine künstlerische Vielfalt.

Neben seinen Schwerpunkten im Gitarrenduo Gruber & Maklar ist Christian Gruber in verschiedenste Kammermusikprojekte involviert, etwa mit dem Geiger Key-Thomas Märkl (Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks), der Weltmusikerin Monika Drasch  oder der Akkordeonistin Maria Reiter.

 
 
 
 
 
Multimedia (in Arbeit
 
Matteo Falloni - Jewel - Duo Reiter & Gruber
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Matteo Falloni - "Felix Tango" - Duo Reiter & Gruber
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Presse und Downloads
 
Stefan_Wilkening_7_-_©_Susanna_Mattes_-_
Stefan_Wilkening_12_-_©_Susanna_Mattes_-
Stefan_Wilkening_3_-_©_Susanna_Mattes_-_
GruberReiter_1 Foto klein - Christoph A.
GruberReiter_2 Foto Christoph A.Hellhake
 
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