JULIA STEMBERGER &

DIE ÖSTERREICHISCHEN SALONISTEN

„Alles Walzer – und andere Vergnüglichkeiten“

 

Bezaubernde Arrangements von transviennesischen Musikstücken  im 3/4 Takt –

dazu liest Julia Stemberger schwungvolle Geschichten abseits der Walzerseligkeit der altösterreichisch- jüdischen Großmeister Alfred Polgar und Armin Berg.

Musik von
Richard Strauss (Rosenkavalier-Walzer), über P.I. Tschaikowsky, A. Dvorak, D. Schostakowitsch bis zu Edith Piaf und Hänssche Weiss.
 

Franz Kafka über Alfred Polgar:
"Seine Sätze sind so glatt und gefällig, dass man die Lektüre von Alfred Polgar als eine Art unverbindlicher gesellschaftlicher Unterhaltung hinnimmt und gar nicht merkt, dass man eigentlich beeinflusst und erzogen wird. Unter dem Glacéhandschuh der Form verbirgt sich ein fester, unerschrockener Wille als Inhalt. Polgar ist ein kleiner, aber tüchtiger Makkabäer im Land der Philister."

 

Friedrich Torberg über Armin Berg:
„Er war ein Possenreißer von klassischem Gepräge, ein ‚Pojazzer‘ so alten (und ehrwürdigen) Stils, dass man statt ‚alt‘ auch ‚zeitlos‘ sagen könnte. Er war kein Jargon- Komiker im engeren Sinn, sondern ein Volkskomiker im weitesten, und war es auch im Smoking, auch auf den Vortragspodien der City. Er sprach die universelle Sprache des Humors – eines warmherzigen, wohlgelaunten, ganz und gar unaggressiven Humors. Er hat keinem Menschen je ein Leids getan. Aber er hatte viele Tausende durch viele, viele Jahre hindurch lachen gemacht!"

 

JULIA STEMBERGER

 

Bereits mit ihrem Kinodebüt im Alter von 19 Jahren, unmittelbar nach dem Abitur, mit der Hauptrolle in dem Kinofilm „Herzklopfen“ wurde sie schlagartig einer breiten Öffentlichkeit bekannt.

Erste Erfolge im Theater feierte sie als Paul in „Der Raub der Sabinerinnen“ am Wiener Volkstheater (1986 bis 1987). Im darauf folgenden Jahr spielte sie in Stephan Bruckmeiers Inszenierung von Wolfgang Bauers „Magic Afternoon“ (Theater Gruppe 80) sowie die Jugend in „Der Bauer als Millionär“ (Regie: Jürgen Flimm) bei den Salzburger Festspielen. Es folgten Rollen in Das „Mädl aus der Vorstadt“ (1991, Regie: Jürgen Flimm) und als Helene Atenwyl in „Der Schwierige“ (1990/1991, Regie: Jürgen Flimm). In Peter Zadeks Inszenierung des „Kaufmann von Venedig“ spielte sie als Jessica 1988 erstmals am Wiener Burgtheater. Ebendort stand sie unter George Taboris Regie 1989/1990 als Desdemona in „Othello“ auf der Bühne. Weitere Engagements führten sie in „Antonius und Cleopatra“ (Regie: Peter Stein) wieder zu den Salzburger Festspielen, als Eliza in „My Fair Lady“ an die Wiener Volksoper und weitere Bühnen in Wien, Hamburg und München. Im Frühjahr 2009 war sie im Rock-Musical „Frühlings Erwachen“ im Wiener Ronacher zu sehen. 2012 stand sie im Rahmen der niederösterreichischen Festspiele Reichenau in Reichenau an der Rax in einer Bühnenadaption von Tolstois „Anna Karenina“ in der Titelrolle auf der Bühne. 2014 spielte sie dort die Genia in Schnitzlers „Das weite Land“.

1998 stand sie im Vienna’s English Theatre im Stück „Frankie and Johnny in the Clair de Lune“ von Terrence McNally auf der Bühne.

Zugleich spielte Julia Stemberger auch in einer Reihe von Fernseh- und Kinofilmen vor allem in Österreich und Deutschland, und hat Auftritte in verschiedenen TV-Mehrteilern in den USA. Für „Erwin und Julia“ erhielt sie 1990 den französischen Darstellerpreis. Wiederholt kam es zur Zusammenarbeit mit Dieter Wedel (Der Schattenmann, 1996; Der König von St. Pauli, 1998) und vor allem Xaver Schwarzenberger (Tonino und Toinette, 1994; Andreas Hofer – Die Freiheit des Adlers, 2001; Eine Liebe in Afrika, 2002; Annas Heimkehr, 2002; Meine schöne Tochter, 2004). Seit 2008 spielt sie die Hauptrolle der Lehrerin Katja Stein in der Fernsehserie „Die Stein“.

1997 heiratete sie den Geiger Christian Altenburger, mit dem sie eine Tochter hat. Von 1999 bis 2005 hatte das Paar gemeinsam die musikalische und künstlerische Leitung der Mondseetage inne, eines Festivals für Kammermusik, das alljährlich im oberösterreichischen Mondsee stattfindet.

Neben ihrer Tätigkeit als Theater- und Filmschauspielerin gestaltet Stemberger seit einigen Jahren zusammen mit den Ensembles „Die österreichischen Salonisten“ und dem Streichquartett „Sonare Linz“ Bühnenprogramme, in denen sie vor allem Humoristisches aus den Werken von Schriftstellern wie Alfred Polgar, Karl Kraus, Anton Kuh, Isabel Allende, Wladimir Kaminer, Umberto Eco und anderen liest.[3]

Auszeichnungen

  • 1990: Französischer Darstellerpreis für ihre Rolle in Erwin und Julia

  • 1995: Romy

  • 1996: Goldener Löwe für ihre darstellerische Leistung in Freier Fall

DIE ÖSTERREICHISCHEN SALONISTEN

 

Peter Gillmayr  (1.Violine) - Kathrin Lenzenweger  (2.Violine) - Judith Bik  (Violoncello)

Roland Wiesinger  (Kontrabass) - Peppone Ortner  (Klarinette/Saxophon) - Wieland Nordmeyer  (Klavier)

Die vielseitigen Musiker aus ganz Österreich, allesamt Musikpädagogen, Kammer- und Orchestermusiker, widmen sich in diesem 2005 gegründeten Ensemble der sogenannten Salonmusik, wie man sie früher in den feinen Kaffeehäusern und Tanzsalons hören konnte.

Sentimentale Tangos & Milongas, feurige Czardas und Paso dobles, Balkanmusik, schwungvolle Walzer, Musette, Filmmusik, Latin Jazz und alte Schlager versetzen das Publikum in die Zeit der 20er und 60er Jahre.

Mit Spielwitz, mitreißender Virtuosität und unterhaltsamer Präsentation lässt man die ganze Bandbreite dieses fast schon vergessenen Genres wieder aufleben. Wie klingt das? Nun, das reicht vom Salonmusik- Sound der I Salonisti Bern über Strauß- Klänge bis zur LatinJazzcombo, Zigeunerkapelle, Babelsberger Filmorchester oder Max Raabe.

 

Für den unverwechselbaren Klang des Ensembles zeichnet jedoch dessen vielfach ausgezeichneter Arrangeur verantwortlich, der junge Filmkomponist Gerrit Wunder: er ist Gewinner des 2008 ASCAP Filmmusik-Wettbewerbs in Hollywood, Vertragskomponist bei “Scorekeepers”, einer der grössten US-amerikanischen Film- und Fernsehmusik-Agenturen, Gewinner des 2009 "BMI Pete Carpenter Fellowship", und arbeitet in Los Angeles u.a. mit Starkomponist Mike Post an der TV- Serie "Law and order",  aber auch mit Hans Zimmer zusammen, assistiert von Dorothee Badent.

 

Ständige Zusammenarbeit und vielfältige Projekte mit namhaften Schauspielern, Komponisten, Sängern und Musikern, einzigartige Programmkonstellationen, sowie ein enormes musikalisches Spektrum vom Barock über Wiener Musik, Jazz, Weltmusik bis zur Musik unserer Zeit sind die Markenzeichen dieses gefeierten Ensembles.

 

Peter Gillmayr, 1. Violine

 

ist gebürtiger Linzer und absolvierte ein Instrumentalpädagogik- und Konzertfachstudium  für Violine am Brucknerkonservatorium Linz und am Mozarteum Salzburg.

Als Orchestermusiker spielte er u.a. im Orchester "Arena di Verona", im oö. Kammerorchester oder im Orchester "Aktuell" unter Welser- Möst.

Als Kammermusiker tritt er in unterschiedlichsten Formationen und Genres regelmäßig mit Künstlern wie z. B. Julia Stemberger, Paul Gulda, Erwin Steinhauer, Nina Proll, Gregor Bloèb, Timna Brauer, Klaus Maria Brandauer, Helmut Jasbar oder Karl Markovics bei renommierten Festivals auf.  Er ist Konzertmeister des

Orchesters "Ensemble Sonare Linz", der "Österreichischen Salonisten", "Streichquartett Sonare Linz" und der "OÖ. Concert- Schrammeln".

An der Landesmusikschule Grieskirchen/OÖ. betreut er eine erfolgreiche Klasse für Violine, Viola und Kammermusik.

Außerdem leitet er als Dirigent die "Hausruck Philharmonie" und das "Salonorchester Bad Schallerbach".

Als Gründer und Intendant des "Musiksommers Bad Schallerbach" konzipierte er 20 Konzertreihen und zwei Dutzend Wort und Ton- Projekte, und verantwortete an die 50 Eigenproduktionen. In Anerkennung dieser Leistungen verlieh ihm LH Dr. Pühringer 2006 den Titel "Konsulent für Musikpflege" der oö. Landesregierung.

 

Kathrin Lenzenweger, 2. Violine

 

Die in Oberösterreich geborene Geigerin erhielt ihre musikalische Ausbildung bei Harald Herzl am Mozarteum Salzburg, bei Eyal Kless an der Royal Irish Academy of Music in Dublin und bei Yair Kless, Sylvia-Elisabeth Viertel und Chia Chou an der Kunstuniversität Graz. Die drei Studienzweige, Konzertfach, Instrumentalpädagogik und Kammermusik absolvierte sie mit Auszeichnung.

Sie nahm an zahlreichen internationalen Meisterkursen (u.a. bei Igor Ozim, Gábor Tacács-Nagy, Amadeus Quartett, Vanbrugh Quartett, Audubon Quartett, Leipzig Quartett) teil und ist Preisträgerin nationaler und internationaler Wettbewerbe (Feis Ceoil – Dublin, Internationaler Kammermusikwettbewerb – Thessaloniki).

Zahlreiche Auftritte als Solistin und als Kammermusikerin führten sie neben Österreich (u.a. Steirischer Herbst, Remise Bludenz, Kulturzentrum bei den Minoriten Graz, Alte Schmiede Wien) nach Irland (West Cork Chamber Music Festival Bantry), Griechenland (Dimitria Festival), Deutschland, Italien, Ungarn und in die Slowakei.

Sie ist Mitglied des Ensembles für neue Musik "Zeitfluss“, des Grazer Kammerorchesters und des "Trio Tritonous", mit dem sie auf der Homepage der Ö1 Talentebörse präsentiert wurde.

Neben dem aktiven Musizieren stellt die Unterrichtstätigkeit und Fachgruppenleitung der Streichinstrumente am oberösterreichischen Landesmusikschulwerk eine wichtige Aufgabe dar.

Judith Bik, Violoncello

 

geboren in Niederösterreich.

Violoncello-Studium an der Musikuniversität Wien (Tobias Kühne) und am Mozarteum Salzburg (Heidi Litschauer) Instrumentalpädagogik- und Konzertfachdiplom.

Meisterkurse bei Stanislav Apolin, Jozef Podhoransky, Rudolf Leopold u.a.

Beschäftigung mit Alter Musik (Palas Mathe, Claire Pottinger).

Unterrichtstätigkeit im oö. LMS- Werk.

Dozentin beim "NÖ. Jugendsinfonieorchester" und in der "Waidhofner Musikschmiede".

Mitwirkung bei diversen Kammermusikensembles und Orchestern:

"Donaudreiklang", "ensemble aktuell", "Brucknerorchester", "Wiener Akademie","Pro musica, Salzburg", "Ensemble Sonare Linz" u.a. mit Auftritten im In- und Ausland.

 

Roland Wiesinger, Kontrabass

 

geb. 1974 in Ried/Innkreis.

Studierte an der  Bruckneruni Linz bei Prof. Anton Schachenhofer, danach an der Musikuniversität Graz bei Prof. Johannes Auersperg und Prof. Tim Dunin.

Lebt als freiberuflicher Musiker in Wien, spielt in zahlreichen Ensembles für klassische und neue Musik, im Opern- und Symphonieorchester der Wr. Volksoper sowie im Brucknerorchester Linz.

Seit 2009 Mitglied der Salonisten.

 

Josef Peppone Ortner, Klarinette/Saxophon

 

geboren in Grieskirchen, Oberösterreich.

Klarinettenstudium an der Linzer Bruckneruni.

Als Solist, Kammermusiker, Kapellmeister, Saxophonist und Sänger gleichermaßen landesweit bekannt.

Mitglied von:

"Kurorchester Bad Schallerbach" (das er sonntags dirigiert), "Ensemble Sonare Linz".

Lehrer an der LMS Kirchdorf und Scharnstein.

Saxophonist und Sänger von "Tanzorchester Linz AG".

Kapellmeister des "Musikvereins Grünau im Almtal".

 

Wieland Nordmeyer, Klavier

 

Geboren in Oberösterreich.

Studium am Brucknerkonservatorium und am Mozarteum.

Meisterkurse u. a. bei Oleg Maisenberg.

Erfolgreicher Teilnehmer bei vielen Wettbewerben.

Konzerttätigkeit als Solist sowie als Kammermusiker und Liedbegleiter.

Lehrer im oö. Landesmusikschulwerk.

Als Schauspieler und Regisseur u.a. im Barocktheater Lambach engagiert. Kabarettprogramme als Pianist.

 

AUS DER PRESSE:

 

(…) die Aula verwandelte sich abwechselnd in die Wiener Staatsoper und das typische Kaffeehaus...gekonnter Vortrag der Künstler, denen man den Spaß an der Sache anmerkte..."

(Münchner Presse)

 

„Alles Walzer" - RHEINGAU MUSIK FESTIVAL: ...Nicht alles im Dreivierteltakt ist gleich ein Walzer! Die Erkenntnis nahm das Publikum zweier (mit je 800 Zuhörern) sehr gut besuchter Konzerte beim Rheingau Musik Festival mit. Unter dem Motto „Alles Walzer?“ machten die Österreichischen Salonisten bekannt mit wiegenden Weisen unterschiedlicher Herkunft von oft überraschender Tanzbarkeit ... Duftig und zart geriet einleitend Tschaikowskis „Blumenwalzer“... Überraschend nah am sinfonischen Originalklang, das von Gerrit Wunder arrangierte skurrile Scherzo aus Bruckners Neunter. Virtuoser Höhepunkt war die Walzerfolge aus Strauss’ „Rosenkavalier“ zwischen sanglicher Süße und schrägem Melos. In Piaf-Chansons ohne Worte war das Ensemble so sattelfest wie in Rota-Filmmusik. 

(Darmstädter Echo)

 

"...Was brauchen Festivalbesucher, um glücklich zu sein? Ein musikalisch-literarisches Programm und eine Spielstätte wie den Rettershof....Das mit viel Geschick zusammengestellte Programm "Alles Walzer?" war eine Reminiszenz an den Dreiviertel-Takt, kombiniert mit Texten des Wiener Autors Alfred Polgar und des Wiener Kabarettisten Armin Berg. Kostproben von zwei Meistern des Wiener Schmähs und des schwarzen Humors - stilsicher von der österreichischen Schauspielerin Julia Stemberger vorgetragen ... prägnante, perfekte Schilderung ... absolut sicheres Sprachgefühl ... Lachsalven brandeten auf. Wer hier nicht lächelnd nach Hause ging: ein Griesgram ... Der Abend wurde herrlich stimmungsvoll mit dem "Blumenwalzer" eröffnet. ... Mit hinreißender Leichtigkeit spielten sie Richard Strauss` Walzer aus dem "Rosenkavalier" oder Bruckners Scherzo aus seiner 9. Sinfonie ... Musik von Könnern..."

(Wiesbadener Tagblatt)

 

"...Mit beeindruckender Schärfe holte Julia Stemberger den finsteren Humor aus den Texten des Wiener Autors Alfred Polgar heraus. So belebte die österreichische Schauspielerin die Dinner-Show Cabaret Royale im Garmisch-Partenkirchner Alpen-Casino mit einer bühnenreifen Eindringlichkeit, für die Raum und Bühne fast zu bescheiden ausgekleidet waren. Diese Vorstellung hatte Größe, das war auch den Gästen bewusst... Aber die Klasse, die Stemberger bot, davon träumen viele Veranstalter, und das nicht nur in Garmisch- Partenkirchen..."

(Tagblatt Garmisch)

 
 
 

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