JULIA STEMBERGER &

TANGO DE SALÓN

"Aphrodite- eine Feier der Sinne"

 

Julia Stemberger liest aus Isabel Allendes erotischem Kochbuch „Aphrodite, eine Feier der Sinne“.

„Ich weiß nicht, wie das bei den Männern sein mag, aber für Frauen gibt es kein Aphrodisiakum, das etwas nützen könnte ohne die unerlässliche Zutat der Sympathie, die, zur Vollendung gebracht, Liebe ist“.

So Isabel Allende in ihrem heiter-erotischen Kochbuch, das eine kluge und inspirierende Quelle für alle jene ist, die gerne lachen, lächeln und schmunzeln. Dieser Fundgrube bedient sich auch Julia Stemberger in ihrem Programm „Aphrodite, eine Feier der Sinne“. Ganz der Göttin der Liebe gewidmet liest Julia Stemberger Texte aus dem Buch und betrachtet mit feinem Witz die großen Themen zwischen Mann und Frau, Liebe, Sympathie, Anziehung und Erotik.

Begleitet vom Quintett „Tango de Salón“ wird hier à la carte aufgekocht: lebendig, kabarettistisch und unendlich erotisch.

 

JULIA STEMBERGER

 

Bereits mit ihrem Kinodebüt im Alter von 19 Jahren, unmittelbar nach dem Abitur, mit der Hauptrolle in dem Kinofilm „Herzklopfen“ wurde sie schlagartig einer breiten Öffentlichkeit bekannt.

Erste Erfolge im Theater feierte sie als Paul in „Der Raub der Sabinerinnen“ am Wiener Volkstheater (1986 bis 1987). Im darauf folgenden Jahr spielte sie in Stephan Bruckmeiers Inszenierung von Wolfgang Bauers „Magic Afternoon“ (Theater Gruppe 80) sowie die Jugend in „Der Bauer als Millionär“ (Regie: Jürgen Flimm) bei den Salzburger Festspielen. Es folgten Rollen in Das „Mädl aus der Vorstadt“ (1991, Regie: Jürgen Flimm) und als Helene Atenwyl in „Der Schwierige“ (1990/1991, Regie: Jürgen Flimm). In Peter Zadeks Inszenierung des „Kaufmann von Venedig“ spielte sie als Jessica 1988 erstmals am Wiener Burgtheater. Ebendort stand sie unter George Taboris Regie 1989/1990 als Desdemona in „Othello“ auf der Bühne. Weitere Engagements führten sie in „Antonius und Cleopatra“ (Regie: Peter Stein) wieder zu den Salzburger Festspielen, als Eliza in „My Fair Lady“ an die Wiener Volksoper und weitere Bühnen in Wien, Hamburg und München. Im Frühjahr 2009 war sie im Rock-Musical „Frühlings Erwachen“ im Wiener Ronacher zu sehen. 2012 stand sie im Rahmen der niederösterreichischen Festspiele Reichenau in Reichenau an der Rax in einer Bühnenadaption von Tolstois „Anna Karenina“ in der Titelrolle auf der Bühne. 2014 spielte sie dort die Genia in Schnitzlers „Das weite Land“.

1998 stand sie im Vienna’s English Theatre im Stück „Frankie and Johnny in the Clair de Lune“ von Terrence McNally auf der Bühne.

Zugleich spielte Julia Stemberger auch in einer Reihe von Fernseh- und Kinofilmen vor allem in Österreich und Deutschland, und hat Auftritte in verschiedenen TV-Mehrteilern in den USA. Für „Erwin und Julia“ erhielt sie 1990 den französischen Darstellerpreis. Wiederholt kam es zur Zusammenarbeit mit Dieter Wedel (Der Schattenmann, 1996; Der König von St. Pauli, 1998) und vor allem Xaver Schwarzenberger (Tonino und Toinette, 1994; Andreas Hofer – Die Freiheit des Adlers, 2001; Eine Liebe in Afrika, 2002; Annas Heimkehr, 2002; Meine schöne Tochter, 2004). Seit 2008 spielt sie die Hauptrolle der Lehrerin Katja Stein in der Fernsehserie „Die Stein“.

1997 heiratete sie den Geiger Christian Altenburger, mit dem sie eine Tochter hat. Von 1999 bis 2005 hatte das Paar gemeinsam die musikalische und künstlerische Leitung der Mondseetage inne, eines Festivals für Kammermusik, das alljährlich im oberösterreichischen Mondsee stattfindet.

Neben ihrer Tätigkeit als Theater- und Filmschauspielerin gestaltet Stemberger seit einigen Jahren zusammen mit den Ensembles „Die österreichischen Salonisten“ und dem Streichquartett „Sonare Linz“ Bühnenprogramme, in denen sie vor allem Humoristisches aus den Werken von Schriftstellern wie Alfred Polgar, Karl Kraus, Anton Kuh, Isabel Allende, Wladimir Kaminer, Umberto Eco und anderen liest.[3]

Auszeichnungen

  • 1990: Französischer Darstellerpreis für ihre Rolle in Erwin und Julia

  • 1995: Romy

  • 1996: Goldener Löwe für ihre darstellerische Leistung in Freier Fall

Tango de Salón

Peter Gillmayr (Violine) - Andrej Serkov (Bandoneon) - Guntram Zauner (Gitarre) - Roland Wiesinger (Kontrabass) - Wieland Nordmeyer (Klavier)

 

"...selten erlebt man ein Ensemble, das perfektes Zusammenspiel, Freude am Musizieren und inniges Musikantentum derart selbstverständlich und leichtfüßig miteinander vereint..."

 

Das österreichisch- ukrainische Tango-Ensemble "Tango de Salón" ist ein Ableger der "Österreichischen Salonisten". Die fünf Musiker sind u.a. Mitglieder folgender Ensembles: Ensemble Sonare Linz, OÖ. Concert- Schrammeln, Gitarreduo Hasard, Akkordeonduo DYAS, sowie als Pädagogen und Kammermusiker tätig.

 

Schon Astor Piazzolla bevorzugte die Quintettbesetzung mit Bandoneon (der "Seele des Tango"), Violine, Gitarre, Kontrabass und Klavier. Diesem großen Komponisten und Erfinder des "Tango nuevo" hat man sich anfangs zugetan, bevor man sich auch dem sogenannten, wunderbar tanzbaren Salontango, der besonders in den alten Nummern ab 1890- 1950 das Programm bestimmt, zuwandte. In Coco Nelegatti, einem argentinischen Tangospezialisten, hat man schließlich einen authentischen Arrangeur und Komponisten gefunden.

 

Das Quintett spielt sowohl Musik aus der Gründerzeit des Tangos, u.a. von Angel Villoldo, Juan de Dios Filiberto, Carlos Gardel oder Aníbal Troilo, wie auch Gassenhauer des Tangoerneuerers Astor Piazzolla oder eben erst komponierte Nummern von Coco Nelegatti oder Ramiro Gallo.

Auch Abstecher in die Tristesse des finnischen oder die Virtuosität des russischen Tangos sind möglich.

 

Peter Gillmayr, Violine

 

ist gebürtiger Linzer und absolvierte ein Instrumentalpädagogik- und Konzertfachstudium  für Violine am Brucknerkonservatorium Linz und am Mozarteum Salzburg.

Als Orchestermusiker spielte er u.a. im Orchester "Arena di Verona", im oö. Kammerorchester oder im Orchester "Aktuell" unter Welser- Möst.

Als Kammermusiker tritt er in unterschiedlichsten Formationen und Genres regelmäßig mit Künstlern wie

z. B. Julia Stemberger, Paul Gulda, Erwin Steinhauer, Nina Proll, Gregor Bloèb, Timna Brauer, Klaus Maria Brandauer, Helmut Jasbar oder Karl Markovics bei renommierten Festivals auf.  Er ist Konzertmeister des Orchesters "Ensemble Sonare Linz", der "Österreichischen Salonisten", "Streichquartett Sonare Linz" und der "OÖ. Concert- Schrammeln".

An der Landesmusikschule Grieskirchen/OÖ. betreut er eine erfolgreiche Klasse für Violine, Viola und Kammermusik.

Außerdem leitet er als Dirigent die "Hausruck Philharmonie" und das "Salonorchester Bad Schallerbach".

Als Gründer und Intendant des "Musiksommers Bad Schallerbach" konzipierte er 20 Konzertreihen und zwei Dutzend Wort und Ton- Projekte, und verantwortete an die 50 Eigenproduktionen. In Anerkennung dieser Leistungen verlieh ihm LH Dr. Pühringer 2006 den Titel "Konsulent für Musikpflege" der oö. Landesregierung.

 

Andrej Serkov, Bandoneon

wurde 1975 in Pobugskoje (Ukraine) geboren, besuchte dort die Musikschule. 1988 wurde er Gewinner des nationalen Wettbewerbes für Jugendkomponisten und 1989 Preisträger des nationalen Akkordeon-Jugendwettbewerbes.

 

1990 bis 1994 absolvierte er die Musikfachschule in Kirovograd (Ukraine) bei A. Bersan und wurde 1993 wiederum Preisträger des nationalen Akkordeonwettbewerbes in Nikolaev (Ukraine). 1994 bis 1999 studierte er am Konservatorium in Odessa, Klasse V. Vlassov und nahm 1997 erfolgreich beim internationalen Akkordeonwettbewerb in Klingenthal, Deutschland teil und erreichte 1998 beim internationalen Akkordeonwettbewerb in Krinoj Rog (Ukraine) den 3. Preis. Postgraduate Studium an der Bruckneruni bei Alfred Melichar. (Preisträger des Wettbewerbs „das Podium“ 2001 und 2002).

 

Guntram Zauner, Gitarre

 

Konzerte im In- und Ausland, als Solist und Kammermusiker. Mitwirkung bei Musicalproduktionen wie „Der Mann von La Mancha“,  „Les Miserables“ u.a. Bearbeitung und Aufführungen von Schuberts „Winterreise“ und „Die schöne Müllerin“ für Tenor und zwei Gitarren, Lesungen z.B. mit Mercedes Echerer. Mitwirkung in verschiedenen Kammermusikbesetzungen wie Duo Hasard (mit Stephan Buchegger) uvm. Erfolgreiche Teilnahme an nationalen und internationalen Wettbewerben (Rom, Bubenreuth) als Solist und Kammermusiker. Studien: Bruckner Privatuniversität Linz-Universität „MOZARTEUM“ Salzburg (alle Studienabschlüsse mit Auszeichnung)-IGP I / II und Konzertfach. Workshops: Amadeus Guitar Duo, Alirio Diaz, Eden-Stell Guitar Duo, Duo Gruber & Maklar, Aldo Minella, Leo Brouwer, Pavel Steidl, u.a.

Roland Wiesinger, Kontrabass

 

geb. 1974 in Ried/Innkreis.

Studierte an der  Bruckneruni Linz bei Prof. Anton Schachenhofer, danach an der Musikuniversität Graz bei Prof. Johannes Auersperg und Prof. Tim Dunin.

Lebt als freiberuflicher Musiker in Wien, spielt in zahlreichen Ensembles für klassische und neue Musik, im Opern- und Symphonieorchester der Wr. Volksoper sowie im Brucknerorchester Linz.

Ist seit 2011 Mitglied von Tango de Salón.

 

Wieland Nordmeyer, Klavier

 

Geboren in Oberösterreich.

Studium am Brucknerkonservatorium und am Mozarteum.

Meisterkurse u. a. bei Oleg Maisenberg.

Erfolgreicher Teilnehmer bei vielen Wettbewerben.

Konzerttätigkeit als Solist sowie als Kammermusiker und Liedbegleiter.

Lehrer im oö. Landesmusikschulwerk.

Als Schauspieler und Regisseur u.a. im Barocktheater Lambach engagiert. Kabarettprogramme als Pianist.

 

Als Gast zusätzlich zu buchen:

Oscar Imhoff, Gesang

 

Oscar Imhoff erhielt seine private Gesangsausbildung bei Diana López Esponda in Argentinien.

Es folgten Engagements am Teatro Colón in Buenos Aires, am Teatro Comunale in Florenz und am Teatro Municipal Santiago. Zu seinem Repertoire gehören Partien wie Arturo in Bellinis I Puritani, Faust in Mefistofele, Turridu in Mascagnis Cavalleria Rusticana, Cavaradossi in Tosca oder Manrico in Il Trovatore.

Am Stadttheater Passau, wo er seit 7 Jahren engagiert ist,  sang Oscar Imhoff Partien wie Paolo in Zandonais Francesca da Rimini, Gabriele Adorno in Simon Boccanegra, Alfred in Die Fledermaus, Bacchus in Ariadne auf Naxos, Edgardo in Lucia di Lammermoor, die Titelrollen in Hoffmanns Erzählungen, Don Carlos und Otello, Rodolfo in La Bohème, Alfredo in La Traviata, Pinkerton in Madama Butterfly, Prunier in La Rondine, Herodes in Salome, Pollione in Norma und die Knusperhexe in Hänsel und Gretel, Der Kerkermeister/Großinquisitor in Der Gefangene/Madrigale, Antonio in Die Hochzeit des Figaro und Le Duc in Chérubin.

Aus der Presse:

Linz Oberbankforum

„Feinste Zutaten für einen unvergesslichen Abend: Alles wartete natürlich schon gespannt auf den Stargast des Abends: Nach Erika Pluhar und Senta Berger gab es mit „Romy“ Preisträgerin Julia Stemberger den nächsten prominenten Auftritt im Donau-Forum. Mit der Lesung aus Isabelle Allendes erotischem (Koch)Buch „Aphrodite – eine Feier der Sinne“ wurde dem Publikum ein echter Leckerbissen serviert. Vom Hanswurst, der sich in der Küche zum Objekt der Begierde verwandelt, über das „Geheime Reich der imaginären Liebenden“ bis zum Hohen C von Placido Domingo, das zu erotischen Ekstasen führt: Stemberger wusste mit feiner Mimik, vibrierenden Zwischentönen und köstlicher Phrasierung durch den opulenten Text zu führen.

Das kongeniale Ensemble „Tango de Salòn“ mit Oscar Imhoff, „Gänsehaut“-Tenor aus Argentinien, brachte genau die richtige Stimmung in den Saal, um die Zutaten Fantasie, Sehnsucht, Herzschmerz, aber auch Ironie, Koketterie und Humor mit Hingabe zu genießen. Das Publikum amüsierte sich sichtlich köstlich. Tosender Applaus, strahlende Gesichter und Vorfreude auf den nächsten bekömmlichen Event im Donau-Forum“.

 

“Aphrodite-eine Feier der Sinne” mit Julia Stemberger -  Tirol.

“…Mit den Worten Isabel Allendes wird der Einkauf von Handschuhen ein sinnliches Erlebnis, ein Picknick im Grünen zu lustvoller Begierde und unscheinbare Männer verwandeln sich in der Küche plötzlich zu feurigen Liebhabern. Gelesen von Julia Stemberger ist die Spannung ungebrochen-einfach meisterlich wie sie die heiter-erotischen Geschichten in Sprache und Ausdruck zum Höhepunkt treibt. Herrlich melancholische Tangoklänge von Tango de Salón erwecken die Sehnsucht nach dem Buenos Aires der 1930er Jahre-Bilder von verrauchten Lokalen mit geheimnisvollen Tango-Tänzern entstehen

 
 
 

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