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Krista Posch 1 klein - (c) STEFFI HENN -

Theater am Tisch mit

KRISTA POSCH und Peter Ludwig

Ödön von Horváth: „GLAUBE LIEBE HOFFNUNG“

 

KRISTA POSCH :     SpielLesung
PETER LUDWIG :    Piano

 

1932 schrieb Ödön von Horváth das Theaterstück GLAUBE LIEBE HOFFNUNG,

nach Informationen des Gerichtsreporters Lukas Kristl.

„Wie in allen meinen Stücken versuchte ich auch diesmal, möglichst rücksichtslos gegen Dummheit und Lüge zu sein.“

Krista Posch spricht, liest und spielt das berührende, komische Theaterstück und schlüpft in alle Rollen:

Elisabeth, die ihren Wandergewerbeschein dringend wieder braucht.

Alfons Klostermeyer, der Schupo, der Liebe und Pflicht nicht auf die Reihe bekommt.

Die Ober-, Vize- und einfachen Präparatoren des Anatomischen Instituts.

Maria, die sich auf ihre Lebenserfahrung beruft und reingelegt wird.

Der Baron mit dem Trauerflor.

Irene Prantl mit ihrer Büstenhalter – und Korsettfirma.

Joachim, der tollkühne Lebensretter.

Frau Amtsgerichtsrat, die auch mal mit ihrem Mann ins Kino möchte.

POSCH-LUDWIG 5 - klein (c) tba - Abdruck
KRISTA POSCH

 

Seit ihrem fünften Lebensjahr spielt die geborene Boznerin (Südtirol) Theater, spielt in Filmen und TV-Serien und steht vor dem Mikrophon. Ihre Theaterengagements führten sie nach ihrer Ausbildung am Wiener Max-Reinhardt-Seminar von Wien über Tirol und Zürich nach München, wo sie an allen großen Stadt- und Staats-Bühnen engagiert war (Bayerisches Staatsschauspiel, Münchner Opernfestspiele usw.).

 

Sie arbeitete unter anderem mit den Regisseuren Xaver Schwarzenberger, Ruth Drexel, Karin Brandauer, Wolfgang Engel, Susanne Zanke, Peter Patzak - sowie mit den Künstlerkollegen Klaus Maria Brandauer, Hans Brenner, Günther Maria Halmer, Ulrich Matthes, Jürgen Heinrich, Robert Giggenbach und vielen vielen anderen.

 

Seit 1991 ist sie freischaffend. Sie schreibt Chansontexte, tritt mit Liedern und Lesungen auf, zuletzt zusammen mit dem Pianisten Peter Ludwig mit Horváths ‚Glaube Liebe Hoffnung’ aus ihrer Reihe „Theater am Tisch“ und mit der Akkordeonistin Maria Reiter und dem literarisch-musikalischen Programm: 

„RILKE . mystisch . intim . spannend .“ 

PETER LUDWIG

 

KOMPONIST / PIANIST / ARRANGEUR / FILMEMACHER

TANGO Á TROIS : Arben Spahiu, Violine / Peter Wöpke, Cello / Peter Ludwig, Piano

CHANSON BIZARRE : Salome Kammer, Voc.  / Peter Ludwig, Piano

SARAH KOBER, Sax. / Peter Ludwig, Piano

THEATER AM TISCH: Krista Posch, Voc. / Peter Ludwig. Piano

 

Kompositionen

für Theater, Kammerorchester, Film, Ballett, Tanztheater

 

Arrangements

BR, Bach-Orchester, Kammermusik-Ensembles

 

Chansons, Melodramen, Improvisationen

 

Komponist, Pianist, Arrangeur

TANGO MORTALE  mit Anja Lechner / Cello

TRIO OBSCUR mit Mulo Francel/ Sax + D.D. Lowka / Bass

TANGO IMMORTALE  mit Sissy Schmidhuber / Cello

ESTRADA MONACO  mit Solisten des Bayr. Staatsorchesters

KRISTA POSCH / Voc.

IRIS BERBEN / Voc.

HANNA SCHYGULLA / Voc.

 

Preise

1. Preis  Deutsche Phonoakademie

Schwabinger Kunstpreis

Kulturpreis der Stadt München

Kulturpreis der Stadt Rosenheim

 

 

AKTUELLE PRESSE

 

18 CHARAKTERE BRILLANT VERKÖRPERT

(…) Horváth klagt nicht an, er registriert. Das ist der Grund, warum er uns auch heute noch was zu sagen hat“, schrieb Kritiker Willi Fehse 1970.

Ein weiterer ist sicherlich, dass es Schauspieler(innen) gibt wie Krista Posch. Im Gräfelfinger Bürgerhaus

sorgte sie jetzt dafür, das Horvátz den Anwesenden so schnell nicht mehr aus dem Kopf gehen wird. (…)

Unaufdringlich unterstützte Peter Ludwigs Klavierspiel die Handlung durch Melodien, Sequenzen und einzelne Töne, verdichtete den sowieso schon sehr intensiven Vortrag noch zusätzlich …

(…) Dank ihrer eindringlichen Performance gelingt der Zeitsprung in das München vor dem Ausbruch des 2. Weltkriegs mühelos. Und so dauerte es auch ein paar Atemzüge, bis das Publikum nach den letzten Worten der Schauspielerin in das Jetzt zurückfand und zu applasudieren begann – das aber dann umso heftiger. mdy – Gräfelfing

 

"GLAUBE LIEBE HOFFNUNG"

 

Es herrschen Rezession und Arbeitslosigkeit. Elisabeth, jung, hoffnungsfroh und wild entschlossen, ihr Glück zu machen, kämpft mit allen Mitteln um ihre Existenz. Wegen alter Schulden und eines neuen Vertreterjobs, für den sie einen kostenpflichtigen Wandergewerbeschein benötigt, versucht sie sich Geld zu leihen. Sie braucht Geld, um arbeiten zu können. Und sie braucht Arbeit, um Geld verdienen zu können. So meldet sich Elisabeth beim Anatomischen Institut, um dort ihren Leichnam schon zu Lebzeiten zu verkaufen. Als das nicht funktioniert, zeigt sich der Präparator des Instituts gerührt und leiht ihr das notwendige Geld. Kurz darauf erfährt er, dass Elisabeth das Geld zur Bezahlung einer Vorstrafe verwendet, die sie wegen Handelns ohne Wandergewerbeschein erhalten hat. Er zeigt sie wegen Betruges an, und sie wird zu 14 Tagen Haft verurteilt.

Als sich später ein junger Polizist in Elisabeth verliebt, verschweigt sie ihm den Gefängnisaufenthalt. Sie soll seine Braut werden. Doch eines Tages kommt ihre Vergangenheit ans Licht und der Polizist muss sich zwischen ihr und seiner Karriere entscheiden. Er verlässt sie. Arbeitslos und vorbestraft landet Elisabeth in einem Teufelskreis: ohne Arbeitserlaubnis keine Arbeit, ohne Arbeit kein eigenes Einkommen, ohne eigenes Einkommen keine Chance auf ein rechtschaffenes Leben.

Am Ende verliert Elisabeth ihren Glauben, ihre Liebe und die Hoffnung in einer Gesellschaft, die den Einzelnen lieber zugrunde gehen sieht, als ihre Vorstellung von Recht und Gerechtigkeit in Frage zu stellen. Sie geht ins Wasser, wird zwar gerettet, aber die Wiederbelebungsversuche haben nur kurzen Erfolg.

„Ein böses, ein genialisch böses Stück.“ (Friedrich Torberg)

ÖDÖN VON HORVÁTH

 

Edmund (Ödön) Josef von Horváth (* 9. Dezember 1901 in Fiume, damaliger Hintergrund Österreich-Ungarn; † 1. Juni 1938 in Paris) war ein auf Deutsch schreibender Schriftsteller ungarischer Staatsbürgerschaft und entstammt einer "typisch alt österreichisch-ungarischen" Großbürgerfamilie. Sein erfolgreichstes Bühnenstück war wohl Geschichten aus dem Wiener Wald. Er gilt als Erneuerer des Volksstücks, Chronist seiner Zeit und Diagnostiker des Kleinbürgertums. Mit 37 Jahren erlag er einem Unfalltod. Er wurde während eines Gewitters von einem fallenden Ast erschlagen.

Die Mitwirkenden
Aus der Presse
Das Stück
Der Autor
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