PETER GILLMAYR mit den ÖSTERREICHISCHEN SALONISTEN und TANGO DE SALÓN

„Russisch Grün“ –

Lieder und Tänze aus dem alten und neuen Russland

 

Musik von Dimitri Schostakovitsch, Alexej Kozlov, Anatoli Novikov, Pjotr Iljitsch Tschaikowsky, Sergej Prokofieff und anderen

 

Gespielt von zwei völlig ineinander verschmelzenden Spitzenensembles werden die alten Lieder mit so viel Spannung präsentiert, als wären sie gerade entdeckt worden oder soeben aus der Feder des Komponisten geflossen – und die neuen, die jungen Tänze, geschrieben in einer völlig neuen, gleichwohl nicht automatisch besseren Zeit, kommen so selbstverständlich daher, als gehörten sie seit Jahrzehnten zum Standardrepertoire.

Überhaupt das Abenteuer, wenn ein Salonmusikensemble der europäischen Spitzenklasse verschmilzt -  (hier ist das Wort nicht abgedroschen, sondern für jedermann spürbar, erlebbar) – verschmilzt also mit einer auf höchstem „klassischen“ Niveau musizierenden Tangogruppe, die sich personell auch noch in verschiedenen Instrumenten überschneidet – das Ergebnis macht wahrlich ATEMLOS!

 

Maestro PETER GILLMAYR hat einen kammermusikalischen Abend kreiert, der in dieser Form seinesgleichen sucht – wo sonst gibt es alle diese exquisiten Zutaten und solch einen herausragenden MAITRE DE LA CUISINE MUSICALE …

 

Übrigens: Muss man den von den Musikern gewählten Titel RUSSISCH GRÜN erklären? „Ja und nein. So wie man eben einem Musikstück mit ein paar Worten ein leichteres Verständnis für den damit noch nicht Vertrauten oder ein breiteres Verständnis für den bereits damit Vertrauten bereiten kann, so mag auch „Russisch Grün“ Assoziationen wecken und die Fantasie anregen. Es kann jenen Sketch ins Gedächtnis rufen, in dem Loriot als angeheiterter Vertreter Staubsauger in dieser Farbe anbietet, es mag die Beständigkeit und generell positive Symbolik des Grünen betonen, es mag in vielerlei Weise psychologisch tiefgründig in uns arbeiten, wenn wir die Musik in uns aufnehmen, es soll aber auch ein wirkungsvolles Schlagwort sein, das uns hinsehen – und in der Folge natürlich hinhören lässt …

 

 

Peter Gillmayr, 1. Violine und Leitung

 

ist gebürtiger Linzer und absolvierte ein Instrumentalpädagogik- und Konzertfachstudium  für Violine am Brucknerkonservatorium Linz und am Mozarteum Salzburg.

Als Orchestermusiker spielte er u.a. im Orchester "Arena di Verona", im oö. Kammerorchester oder im Orchester "Aktuell" unter Welser- Möst.

Als Kammermusiker tritt er in unterschiedlichsten Formationen und Genres regelmäßig mit Künstlern wie z. B. Julia Stemberger, Paul Gulda, Erwin Steinhauer, Nina Proll, Gregor Bloèb, Timna Brauer, Klaus Maria Brandauer, Helmut Jasbar oder Karl Markovics bei renommierten Festivals auf.  Er ist Konzertmeister des Orchesters "Ensemble Sonare Linz", der "Österreichischen Salonisten", "Streichquartett Sonare Linz" und der "OÖ. Concert- Schrammeln".

An der Landesmusikschule Grieskirchen/OÖ. betreut er eine erfolgreiche Klasse für Violine, Viola und Kammermusik.

Außerdem leitet er als Dirigent die "Hausruck Philharmonie" und das "Salonorchester Bad Schallerbach".

Als Gründer und Intendant des "Musiksommers Bad Schallerbach" konzipierte er 20 Konzertreihen und zwei Dutzend Wort und Ton- Projekte, und verantwortete an die 50 Eigenproduktionen. In Anerkennung dieser Leistungen verlieh ihm LH Dr. Pühringer 2006 den Titel "Konsulent für Musikpflege" der oö. Landesregierung.

 

DIE ÖSTERREICHISCHEN SALONISTEN

 

Die vielseitigen Musiker aus ganz Österreich, allesamt Musikpädagogen, Kammer- und Orchestermusiker, widmen sich in diesem 2005 gegründeten Ensemble der sogenannten Salonmusik, wie man sie früher in den feinen Kaffeehäusern und Tanzsalons hören konnte.

Sentimentale Tangos & Milongas, feurige Czardas und Paso dobles, Balkanmusik, schwungvolle Walzer, Musette, Filmmusik, Latin Jazz und alte Schlager versetzen das Publikum in die Zeit der 20er und 60er Jahre.

 

Mit Spielwitz, mitreißender Virtuosität und unterhaltsamer Präsentation lässt man die ganze Bandbreite dieses fast schon vergessenen Genres wieder aufleben. Wie klingt das? Nun, das reicht vom Salonmusik- Sound der I Salonisti Bern über Strauß- Klänge bis zur LatinJazzcombo, Zigeunerkapelle, Babelsberger Filmorchester oder Max Raabe.

Für den unverwechselbaren Klang des Ensembles zeichnet jedoch dessen vielfach ausgezeichneter Arrangeur verantwortlich, der junge Filmkomponist Gerrit Wunder: er ist Gewinner des 2008 ASCAP Filmmusik-Wettbewerbs in Hollywood, Vertragskomponist bei “Scorekeepers”, einer der grössten US-amerikanischen Film- und Fernsehmusik-Agenturen, Gewinner des 2009 "BMI Pete Carpenter Fellowship", und arbeitet in Los Angeles u.a. mit Starkomponist Mike Post an der TV- Serie "Law and order",  aber auch mit Hans Zimmer zusammen, assistiert von Dorothee Badent.

Ständige Zusammenarbeit und vielfältige Projekte mit namhaften Schauspielern, Komponisten, Sängern und Musikern, einzigartige Programmkonstellationen, sowie ein enormes musikalisches Spektrum vom Barock über Wiener Musik, Jazz, Weltmusik bis zur Musik unserer Zeit sind die Markenzeichen dieses gefeierten Ensembles.

 

Kathrin Lenzenweger, 2. Violine

 

Die in Oberösterreich geborene Geigerin erhielt ihre musikalische Ausbildung bei Harald Herzl am Mozarteum Salzburg, bei Eyal Kless an der Royal Irish Academy of Music in Dublin und bei Yair Kless, Sylvia-Elisabeth Viertel und Chia Chou an der Kunstuniversität Graz. Die drei Studienzweige, Konzertfach, Instrumentalpädagogik und Kammermusik absolvierte sie mit Auszeichnung.

Sie nahm an zahlreichen internationalen Meisterkursen (u.a. bei Igor Ozim, Gábor Tacács-Nagy, Amadeus Quartett, Vanbrugh Quartett, Audubon Quartett, Leipzig Quartett) teil und ist Preisträgerin nationaler und internationaler Wettbewerbe (Feis Ceoil – Dublin, Internationaler Kammermusikwettbewerb – Thessaloniki).

Zahlreiche Auftritte als Solistin und als Kammermusikerin führten sie neben Österreich (u.a. Steirischer Herbst, Remise Bludenz, Kulturzentrum bei den Minoriten Graz, Alte Schmiede Wien) nach Irland (West Cork Chamber Music Festival Bantry), Griechenland (Dimitria Festival), Deutschland, Italien, Ungarn und in die Slowakei.

Sie ist Mitglied des Ensembles für neue Musik "Zeitfluss“, des Grazer Kammerorchesters und des "Trio Tritonous", mit dem sie auf der Homepage der Ö1 Talentebörse präsentiert wurde.

Neben dem aktiven Musizieren stellt die Unterrichtstätigkeit und Fachgruppenleitung der Streichinstrumente am oberösterreichischen Landesmusikschulwerk eine wichtige Aufgabe dar.

 

Judith Bik, Violoncello

 

geboren in Niederösterreich.

Violoncello-Studium an der Musikuniversität Wien (Tobias Kühne) und am Mozarteum Salzburg (Heidi Litschauer) Instrumentalpädagogik- und Konzertfachdiplom.

Meisterkurse bei Stanislav Apolin, Jozef Podhoransky, Rudolf Leopold u.a.

Beschäftigung mit Alter Musik (Palas Mathe, Claire Pottinger).

Unterrichtstätigkeit im oö. LMS- Werk.

Dozentin beim "NÖ. Jugendsinfonieorchester" und in der "Waidhofner Musikschmiede".

Mitwirkung bei diversen Kammermusikensembles und Orchestern:

"Donaudreiklang", "ensemble aktuell", "Brucknerorchester", "Wiener Akademie","Pro musica, Salzburg", "Ensemble Sonare Linz" u.a. mit Auftritten im In- und Ausland.

 

Roland Wiesinger, Kontrabass

 

geb. 1974 in Ried/Innkreis.

Studierte an der  Bruckneruni Linz bei Prof. Anton Schachenhofer, danach an der Musikuniversität Graz bei Prof. Johannes Auersperg und Prof. Tim Dunin.

Lebt als freiberuflicher Musiker in Wien, spielt in zahlreichen Ensembles für klassische und neue Musik, im Opern- und Symphonieorchester der Wiener Volksoper sowie im Brucknerorchester Linz.

Seit 2009 Mitglied der Salonisten.

 

Josef Peppone Ortner, Klarinette/Saxophon

 

geboren in Grieskirchen, Oberösterreich.

Klarinettenstudium an der Linzer Bruckneruni.

Als Solist, Kammermusiker, Kapellmeister, Saxophonist und Sänger gleichermaßen landesweit bekannt.

Mitglied von:

"Kurorchester Bad Schallerbach" (das er sonntags dirigiert), "Ensemble Sonare Linz".

Lehrer an der LMS Kirchdorf und Scharnstein.

Saxophonist und Sänger von "Tanzorchester Linz AG".

Kapellmeister des "Musikvereins Grünau im Almtal".

 

Wieland Nordmeyer, Klavier

 

Geboren in Oberösterreich.

Studium am Brucknerkonservatorium und am Mozarteum.

Meisterkurse u. a. bei Oleg Maisenberg.

Erfolgreicher Teilnehmer bei vielen Wettbewerben.

Konzerttätigkeit als Solist sowie als Kammermusiker und Liedbegleiter.

Lehrer im oö. Landesmusikschulwerk.

Als Schauspieler und Regisseur u.a. im Barocktheater Lambach engagiert. Kabarettprogramme als Pianist.

 

Tango de Salón

 

"...selten erlebt man ein Ensemble, das perfektes Zusammenspiel, Freude am Musizieren und inniges Musikantentum derart selbstverständlich und leichtfüßig miteinander vereint..."

 

Das österreichisch- ukrainische Tango-Ensemble "Tango de Salón" ist ein Ableger der "Österreichischen Salonisten". Die fünf Musiker sind u.a. Mitglieder folgender Ensembles: Ensemble Sonare Linz, OÖ. Concert- Schrammeln, Gitarreduo Hasard, Akkordeonduo DYAS, sowie als Pädagogen und Kammermusiker tätig.

 

Schon Astor Piazzolla bevorzugte die Quintettbesetzung mit Bandoneon (der "Seele des Tango"), Violine, Gitarre, Kontrabass und Klavier. Diesem großen Komponisten und Erfinder des "Tango nuevo" hat man sich anfangs zugetan, bevor man sich auch dem sogenannten, wunderbar tanzbaren Salontango, der besonders in den alten Nummern ab 1890- 1950 das Programm bestimmt, zuwandte. In Coco Nelegatti, einem argentinischen Tangospezialisten, hat man schließlich einen authentischen Arrangeur und Komponisten gefunden.

 

Andrej Serkov, Bandoneon

 

wurde 1975 in Pobugskoje (Ukraine) geboren, besuchte dort die Musikschule. 1988 wurde er Gewinner des nationalen Wettbewerbes für Jugendkomponisten und 1989 Preisträger des nationalen Akkordeon-Jugendwettbewerbes.

 

1990 bis 1994 absolvierte er die Musikfachschule in Kirovograd (Ukraine) bei A. Bersan und wurde 1993 wiederum Preisträger des nationalen Akkordeonwettbewerbes in Nikolaev (Ukraine). 1994 bis 1999 studierte er am Konservatorium in Odessa, Klasse V. Vlassov und nahm 1997 erfolgreich beim internationalen Akkordeonwettbewerb in Klingenthal, Deutschland teil und erreichte 1998 beim internationalen Akkordeonwettbewerb in Krinoj Rog (Ukraine) den 3. Preis. Postgraduate Studium an der Bruckneruni bei Alfred Melichar. (Preisträger des Wettbewerbs „das Podium“ 2001 und 2002).

 

Guntram Zauner, Gitarre

 

Konzerte im In- und Ausland, als Solist und Kammermusiker. Mitwirkung bei Musicalproduktionen wie „Der Mann von La Mancha“,  „Les Miserables“ u.a. Bearbeitung und Aufführungen von Schuberts „Winterreise“ und „Die schöne Müllerin“ für Tenor und zwei Gitarren, Lesungen z.B. mit Mercedes Echerer. Mitwirkung in verschiedenen Kammermusikbesetzungen wie Duo Hasard (mit Stephan Buchegger) uvm. Erfolgreiche Teilnahme an nationalen und internationalen Wettbewerben (Rom, Bubenreuth) als Solist und Kammermusiker. Studien: Bruckner Privatuniversität Linz-Universität „MOZARTEUM“ Salzburg (alle Studienabschlüsse mit Auszeichnung)-IGP I / II und Konzertfach. Workshops: Amadeus Guitar Duo, Alirio Diaz, Eden-Stell Guitar Duo, Duo Gruber & Maklar, Aldo Minella, Leo Brouwer, Pavel Steidl, u.a.

 

Roland Wiesinger, Kontrabass

 

geb. 1974 in Ried/Innkreis.

Studierte an der  Bruckneruni Linz bei Prof. Anton Schachenhofer, danach an der Musikuniversität Graz bei Prof. Johannes Auersperg und Prof. Tim Dunin.

Lebt als freiberuflicher Musiker in Wien, spielt in zahlreichen Ensembles für klassische und neue Musik, im Opern- und Symphonieorchester der Wr. Volksoper sowie im Brucknerorchester Linz.

Ist seit 2011 Mitglied von Tango de Salón.

 
 
 
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