Peter Simonischek &

„Die Österreichischen Salonisten“ in

 Joseph Roths „LEGENDE VOM HEILIGEN TRINKER“

Dramaturgie: Jan David Schmitz

 

 

PETER SIMONISCHEK:

Europäischer Filmpreis in Gold als bester Schauspieler für „Toni Erdmann – Deutscher Filmpreis – Grimmepreis - Burgschauspieler – Er war 7 Jahre und 91 mal in Salzburger der „Jedermann“ – Deutscher Kritikerpreis - International actors award cologne – Nestroy-Theaterpreis als bester Schauspieler – Platin Romy - Deutscher Schauspielpreis für sein Lebenswerk usw. usw.

 

 

Joseph Roth „DIE LEGENDE VOM HEILIGEN TRINKER“

BÖSE, BESOFFEN, ABER GESCHEIT!

Die Idee zu der Geschichte soll ihm im Pariser Café Tournon gekommen sein, als man ihm die Anekdote eines Clochards erzählt, der die erhaltene Geldspende später in der Kirche wieder abzugeben versprach; Roths Reaktion hierauf: „Daraus werde ich eine Geschichte machen. Sie wird meine letzte sein!“

Die fabulöse Erzählung, deren „vollkommene, vollendete Prosa“ der Literaturpapst Marcel Reich-Ranicki zeitlebens bewunderte – über den gesinnungslosen Clochard Andreas, von dessen Trunksucht ihn letztlich nicht einmal die zahlreichen ihm widerfahrenden Wunder erretten können, stellt in ihrer bis zuletzt unaufgelösten Zwiespältigkeit ein kunstvolles Spiegelbild ihres Autors dar, der eine ihn am Bistrotisch zeigende Zeichnung seiner Freundin „Mies Blomsma“ im November 1938 mit den Worten unterschrieb: „Das bin ich wirklich – böse, besoffen, aber gescheit!“

 

 
 
MUSIK

unter anderem von Edith Piaf, Erik Satie, Charlie Chaplin, Nino Rota, Alain Romains,Ernesto Nazareth  …

DIE ÖSTERREICHISCHEN SALONISTEN

Die vielseitigen Musiker aus ganz Österreich, allesamt Musikpädagogen, Kammer- und Orchestermusiker, widmen sich in diesem 2005 gegründeten Ensemble der sogenannten Salonmusik, wie man sie früher in den feinen Kaffeehäusern und Tanzsalons hören konnte.

Sentimentale Tangos & Milongas, feurige Czardas und Paso dobles, Balkanmusik, schwungvolle Walzer, Musette, Filmmusik, Latin Jazz und alte Schlager versetzen das Publikum in die Zeit der 20er und 60er Jahre.

 

 

Mit Spielwitz, mitreißender Virtuosität und unterhaltsamer Präsentation lässt man die ganze Bandbreite dieses fast schon vergessenen Genres wieder aufleben. Wie klingt das? Nun, das reicht vom Salonmusik- Sound der I Salonisti Bern über Strauß- Klänge bis zur LatinJazzcombo, Zigeunerkapelle, Babelsberger Filmorchester oder Max Raabe.

 

Für den unverwechselbaren Klang des Ensembles zeichnet jedoch dessen vielfach ausgezeichneter Arrangeur verantwortlich, der junge Filmkomponist Gerrit Wunder: er ist Gewinner des 2008 ASCAP Filmmusik-Wettbewerbs in Hollywood, Vertragskomponist bei “Scorekeepers”, einer der grössten US-amerikanischen Film- und Fernsehmusik-Agenturen, Gewinner des 2009 "BMI Pete Carpenter Fellowship", und arbeitet in Los Angeles u.a. mit Starkomponist Mike Post an der TV- Serie "Law and order",  aber auch mit Hans Zimmer zusammen, assistiert von Dorothee Badent.

 

Ständige Zusammenarbeit und vielfältige Projekte mit namhaften Schauspielern, Komponisten, Sängern und Musikern, einzigartige Programmkonstellationen, sowie ein enormes musikalisches Spektrum vom Barock über Wiener Musik, Jazz, Weltmusik bis zur Musik unserer Zeit sind die Markenzeichen dieses gefeierten Ensembles.

Peter Gillmayr, 1. Violine

ist gebürtiger Linzer und absolvierte ein Instrumentalpädagogik- und Konzertfachstudium  für Violine am Brucknerkonservatorium Linz und am Mozarteum Salzburg.

Als Orchestermusiker spielte er u.a. im Orchester "Arena di Verona", im oö. Kammerorchester oder im Orchester "Aktuell" unter Welser- Möst.

Als Kammermusiker tritt er in unterschiedlichsten Formationen und Genres regelmäßig mit Künstlern wie z. B. Julia Stemberger, Paul Gulda, Erwin Steinhauer, Nina Proll, Gregor Bloèb, Timna Brauer, Klaus Maria Brandauer, Helmut Jasbar oder Karl Markovics bei renommierten Festivals auf.  Er ist Konzertmeister des Orchesters "Ensemble Sonare Linz", der "Österreichischen Salonisten", "Streichquartett Sonare Linz" und der "OÖ. Concert- Schrammeln".

An der Landesmusikschule Grieskirchen/OÖ. betreut er eine erfolgreiche Klasse für Violine, Viola und Kammermusik.

Außerdem leitet er als Dirigent die "Hausruck Philharmonie" und das "Salonorchester Bad Schallerbach".

Als Gründer und Intendant des "Musiksommers Bad Schallerbach" konzipierte er 20 Konzertreihen und zwei Dutzend Wort und Ton- Projekte, und verantwortete an die 50 Eigenproduktionen. In Anerkennung dieser Leistungen verlieh ihm LH Dr. Pühringer 2006 den Titel "Konsulent für Musikpflege" der oö. Landesregierung.

Kathrin Lenzenweger, 2. Violine

Die in Oberösterreich geborene Geigerin erhielt ihre musikalische Ausbildung bei Harald Herzl am Mozarteum Salzburg, bei Eyal Kless an der Royal Irish Academy of Music in Dublin und bei Yair Kless, Sylvia-Elisabeth Viertel und Chia Chou an der Kunstuniversität Graz. Die drei Studienzweige, Konzertfach, Instrumentalpädagogik und Kammermusik absolvierte sie mit Auszeichnung.

Sie nahm an zahlreichen internationalen Meisterkursen (u.a. bei Igor Ozim, Gábor Tacács-Nagy, Amadeus Quartett, Vanbrugh Quartett, Audubon Quartett, Leipzig Quartett) teil und ist Preisträgerin nationaler und internationaler Wettbewerbe (Feis Ceoil – Dublin, Internationaler Kammermusikwettbewerb – Thessaloniki).

Zahlreiche Auftritte als Solistin und als Kammermusikerin führten sie neben Österreich (u.a. Steirischer Herbst, Remise Bludenz, Kulturzentrum bei den Minoriten Graz, Alte Schmiede Wien) nach Irland (West Cork Chamber Music Festival Bantry), Griechenland (Dimitria Festival), Deutschland, Italien, Ungarn und in die Slowakei.

Sie ist Mitglied des Ensembles für neue Musik "Zeitfluss“, des Grazer Kammerorchesters und des "Trio Tritonous", mit dem sie auf der Homepage der Ö1 Talentebörse präsentiert wurde.

Neben dem aktiven Musizieren stellt die Unterrichtstätigkeit und Fachgruppenleitung der Streichinstrumente am oberösterreichischen Landesmusikschulwerk eine wichtige Aufgabe dar.

 

 Judith Bik, Violoncello

geboren in Niederösterreich.

Violoncello-Studium an der Musikuniversität Wien (Tobias Kühne) und am Mozarteum Salzburg (Heidi Litschauer) Instrumentalpädagogik- und Konzertfachdiplom.

Meisterkurse bei Stanislav Apolin, Jozef Podhoransky, Rudolf Leopold u.a.

Beschäftigung mit Alter Musik (Palas Mathe, Claire Pottinger).

Unterrichtstätigkeit im oö. LMS- Werk.

Dozentin beim "NÖ. Jugendsinfonieorchester" und in der "Waidhofner Musikschmiede".

Mitwirkung bei diversen Kammermusikensembles und Orchestern:

"Donaudreiklang", "ensemble aktuell", "Brucknerorchester", "Wiener Akademie","Pro musica, Salzburg", "Ensemble Sonare Linz" u.a. mit Auftritten im In- und Ausland.

 

Roland Wiesinger, Kontrabass

geb. 1974 in Ried/Innkreis.

Studierte an der  Bruckneruni Linz bei Prof. Anton Schachenhofer, danach an der Musikuniversität Graz bei Prof. Johannes Auersperg und Prof. Tim Dunin.

Lebt als freiberuflicher Musiker in Wien, spielt in zahlreichen Ensembles für klassische und neue Musik, im Opern- und Symphonieorchester der Wr. Volksoper sowie im Brucknerorchester Linz.

Seit 2009 Mitglied der Salonisten.

Josef Peppone Ortner, Klarinette/Saxophon

geboren in Grieskirchen, Oberösterreich.

Klarinettenstudium an der Linzer Bruckneruni.

Als Solist, Kammermusiker, Kapellmeister, Saxophonist und Sänger gleichermaßen landesweit bekannt.

Mitglied von:

"Kurorchester Bad Schallerbach" (das er sonntags dirigiert), "Ensemble Sonare Linz".

Lehrer an der LMS Kirchdorf und Scharnstein.

Saxophonist und Sänger von "Tanzorchester Linz AG".

Kapellmeister des "Musikvereins Grünau im Almtal".

 

Wieland Nordmeyer, Klavier

Geboren in Oberösterreich.

Studium am Brucknerkonservatorium und am Mozarteum.

Meisterkurse u. a. bei Oleg Maisenberg.

Erfolgreicher Teilnehmer bei vielen Wettbewerben.

Konzerttätigkeit als Solist sowie als Kammermusiker und Liedbegleiter.

Lehrer im oö. Landesmusikschulwerk.

Als Schauspieler und Regisseur u.a. im Barocktheater Lambach engagiert. Kabarettprogramme als Pianist.

 

JOSEPH ROTH

Der österreichische Schriftsteller und Journalist JOSEPH ROTH war zweifellos ein ebenso feinsinniger wie scharfzüngiger Chronist seines Heimatlandes in Zeiten des politischen und gesellschaftlichen Umbruchs.

Durchaus kritisch und sarkastisch schildert er in seinen Werken den Untergang der Habsburger Monarchie, deren zur idyllischen Heimat verklärtem Bild er gleichzeitig mit Wehmut gedachte.

Nach seiner Emigration am 30. Januar 1933, dem Tag der Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler – welchen Roth in einem Brief an Stefan Zweig prophetisch mit den Worten „die Hölle regiert“ kommentierte – verbrachte er die letzten sechs Jahre seines Lebens, von einigen längeren Reisen abgesehen, in Paris.

 
 
Presse und Downloads
 
Simonischek_Legende_vom_Trinker_A1_final
Peter Simonischek - kleiner - (c) Xenia
Die_Österreichischen_Salonisten.jpg
Simonischek_groß_-_(c)_XENIA_HAUSNER_-_A
Verfügbarkeit