Spanish Guitar Gala with Orchestra

Konzerte für 1 und 4 Gitarren und Orchester

Symphonische Musik aus Spanien

 

AMADEUS GUITAR DUO (Dale Kavanagh & Thomas Kirchhoff)
GITARRENDUO GRUBER & MAKLAR (Christian Gruber & Peter Maklar)
THÜRINGEN PHILHARMONIE GOTHA-EISENACH
 

Spanien hat als Land der Pavane, Sarabande, Chaconne, der feurigen Seguidilla, des Bolero oder Fandango, der Gitarren und Kastagnetten viel zur Bereicherung der Ausdruckswelt der europäischen Musik beigetragen. Die alten Meister der „goldenen Jahrhunderte“ waren jedoch im 19. Jahrhundert fast vergessen. Erst mit Felipe Pedrell erschien ein Künstler, der der spanischen Musik durch Bezug auf eine nationale Folklore neue Impulse gab und die nachfolgende Komponistengeneration – darunter Isaac Albéniz, Enrique Granados und Manuel de Falla – als Lehrer formte, und so der Spanischen Musik den Weg zurück in die Konzertsäle der Welt öffnete.


Jules Massenet: Sieben Tänze aus „Le Cid“

Bereits Ende des 19. Jahrhunderts waren spanische Themen auch in anderen Ländern en vogue. Der Franzose Jules Massenet schrieb neben einer Oper über Don Quichote – den spanischen Romanhelden schlechthin – auch über „Le Cid“, den Anführer der „reconquista“, der Wiedereroberung des maurischen Spaniens. Die Titel der einzelnen Tanzsätze beziehen sich auf einzelne Regionen in Spanien, die von Le Cid erobert und vereinigt wurden. Durch die vielfältigen harmonischen Eintrübungen und klassischen Weisen der Themenverarbeitung wird besonders deutlich, dass es sich bei Massenets Tänzen aus Le Cid nicht nur um Begleitmusik zu einer Szenerie, sondern um ein großes sinfonisches Werk handelt.

Aus dem über 300 Werke zählenden Schaffen von Joaquin Rodrigo sind seine Instrumentalkonzerte besonders populär geworden. Mit seinem „Concierto de Aranjuez“ für Sologitarre und Orchester (1939) machte sich Rodrigo unsterblich - bis heute ist es sein erfolgreichstes Werk geblieben. Aranjuez verkörperte für Rodrigo eine von ihm geschätzte Epoche der Geschichte: die Regierungszeit der letzten spanischen Herrscher vor Napoleon Bonaparte. Rodrigo beschreibt in dem Werk die Gärten des Königlichen Palastes von Aranjuez südlich von Madrid, der Frühjahrsresidenz der spanischen Könige. Der Komponist fühlte sich dem Palast auch aus persönlichen Gründen sehr verbunden: Er war in den Gärten mit seiner zukünftigen Ehefrau oft spazieren gegangen. Im zweiten Satz des Werkes beschrieb Joaquín Rodrigo seine Gefühle rund um das einschneidendste Erlebnis in seinem Leben: die Fehlgeburt seines erstgeborenen Sohnes und damit verbunden den Schmerz, die unendliche Trauer, die Wut, das Loslassen und die Bitte an Gott, er möge seine geliebte Ehefrau Victoria am Leben lassen. Victoria war das „Augenlicht“ von Joaquín Rodrigo (er erblindete 1906 infolge einer Diphterie-Epidemie).


„Concierto Andaluz“ für 4 Gitarren und Orchester ist ein Fest der Virtuosität und des spanischen Temperaments. Das 1967 für das legendäre Gitarrenquartett „Los Romeros“ geschriebene Konzert verarbeitet mit Bolero, Zapateado und Sevillana typische Flamenco-Tanzmuster und gibt dem Solistenquartett, ähnlich einem barocken Concertino viel Raum zum Zusammenspiel ohne Orchesterbegleitung. Überaus virtuos geschrieben, zeichnet es sich durch ungeheure Spiellaune und Festivität aus. 
Die berühmten Carmen-Suiten mit Musik aus Georges Bizets 1875 entstandenen Oper Carmen, wurden von Bizets Freund Ernest Guiraud zusammengestellt und nach seinem Tod veröffentlicht. Guiraud bleibt in seinen Arrangements bekannter Arien wie der Habanera, Chanson du Toréador oder Danse Bohéme sehr nah an Bizets ursprünglicher Instrumentierung. Die Suiten zählen zu den häufig gespielten Klassikern der Orchesterliteratur.

Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach

Thüringer Musiktraditionen

 

Die Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach vereint die tief verwurzelten Musiktraditionen zweier bedeutender Städte in Thüringens einzigartiger Kulturlandschaft. Die Geschichte des durch Fusion im August 2017 neu zusammengesetzten Klangkörpers ist eng verknüpft mit der Geschichte der Residenzstädte Gotha und Eisenach.

 

In Gotha prägte von 1651 bis zur Auflösung aller Herzogtümer 1918 eine Hofkapelle das Kulturleben der Stadt und wurde zum Anziehungspunkt für namhafte Musiker und Komponisten. In der benachbarten Residenz Eisenach fehlte zwar die langjährige Kontinuität eines ansässigen höfischen Ensembles, dennoch lässt sich über das Wirken von Johann Sebastian Bach und Georg Philipp Telemann hinaus eine lebendige Musikgeschichte verzeichnen. Unter dem Engagement bürgerlicher Musikvereine und regelmäßiger Besuche von Gastensembles entwickelte sich Eisenach zu einem beliebten Ort für Konzert-, Opern-, Operetten-, Ballett und Theateraufführungen.

 

Zum vielfältigen Aufgabenspektrum der neuen Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach gehören neben verschiedenen anspruchsvollen Konzertreihen mit renommierten musikalischen Gästen an beiden Standorten die Begleitung von Ballettproduktionen und die Gestaltung kammermusikalischer Konzerte. Vielseitig ist daher das Repertoire der Musiker. Es umfasst nahezu alle musikalischen Epochen vom Barock über Klassik und Romantik bis hin zu zeitgenössischer Musik und schließt neben sinfonischer Literatur auch das Musiktheater und die Filmmusik ein.

 

Neben der hohen Qualität und dem Anspruch, die sinfonischen Traditionen zu pflegen, entwickelt das Orchester sein Konzertangebot auch mit neuen Formaten weiter. Außergewöhnliche Programme und Spielstätten bietet besonders die Reihe Philharmonie Spezial, um neue Publikumskreise mit dem einzigartigen Klangerlebnis klassischer Musik zu überraschen.

 

Der musikalischen Nachwuchsförderung widmet sich die Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach auf vielfache Weise, wie mit regelmäßigen Kinder- und Jugendkonzerten, Schulbesuchen, mit Familienkonzerten aber auch mit Proben für Dirigier- und Kompositionsstudenten in Kooperation mit der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar und mit dem Deutschen Musikrat.

 

Regelmäßige Einladungen zu Gastspielen auf Konzertbühnen in der Region, in den musikalischen Zentren Deutschlands sowie im Ausland sind eine zusätzliche Bestätigung für das weitreichende Ansehen des Orchesters. So wird die Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach den hervorragenden Ruf des Musiklandes Thüringen auch in der Spielzeit 2018/2019 unter anderem in der Alten Oper Frankfurt, in Wiesbaden, Bad Kissingen und Antwerpen vertreten können.


GITARRENDUO CHRISTIAN GRUBER & PETER MAKLAR 

Der Komponist Dusan Bogdanovic:
„This duo is the best that guitar chamber ensemble can offer today.”


Die Süddeutsche Zeitung:
“So stellt man sich Interpretationen vor, die das Maß der Dinge festlegen.”

Sie verzaubern seit beinahe 35 Jahren das nationale und internationale Konzertpublikum. Als engagierte und idealistische Botschafter der klassischen Gitarre zählen sie längst zu den herausragenden Ensembles der Gitarrenszene. Höchste künstlerische Ansprüche an Zusammenspiel und Klangschönheit verbinden sich hier mit Poesie und Ausdruckskraft.


Die erfolgreiche Konzertlaufbahn begann mit dem 1. Preis beim internationalen Wettbewerb für Gitarrenduos in Montélimar (Frankreich) im Jahr 1991.


Zahlreiche Konzertreisen führten das Duo seither in fast alle Länder Europas sowie Südamerika, USA, Kanada, Japan, Russland und Südkorea.

Christian Gruber und Peter Maklar gastieren an den bedeutendsten Spielstätten der Welt, wie der „Manhattan School of Music“ in New York, dem „Tschaikowsky-Saal“ der Philharmonie in Moskau, der „Gendai Guitar Hall“ in Tokyo oder im „Concertgebouw“ in Amsterdam.

Viele anerkannte Komponisten haben für das Duo geschrieben bzw. ihm Werke gewidmet.


Eine große Anzahl CD-Einspielungen dokumentieren die Arbeit des Duos ebenso wie zahlreiche Editionen eigener Transkriptionen beim Verlag „Dobermann/Yppan“ in Kanada.


„Ihre Technik ist sensationell, ihr musikalisches Verständnis kann nicht hoch genug eingeschätzt werden, das Zusammenspiel ist herausragend. Und wie sie in einem wunderbaren Abend voll Musik bewiesen haben, verdienen sie es, als eines der besten Gitarrenduos der Welt anerkannt zu werden."
Guitar Review, New York


12 Saiten in totaler Harmonie und orchestraler Klangfülle-  seit 30 Jahren begeistert das Gitarrenduo Gruber & Maklar das nationale und internationale Konzertpublikum.
Als engagierte und idealistische  Botschafter der klassischen Gitarre zählen sie längst zu den  herausragenden Ensembles der Gitarrenszene. Höchste künstlerische Ansprüche an Synchronizität, Klangschönheit und Poesie verbinden sich hier mit sympathisch unprätenziöser Ausstrahlung. 


Zu Künstlern wie der Akkordeonistin Maria Reiter, dem Schauspieler Udo Wachtveitl, dem Geiger Key-Thomas Märkl (BR–Symphonieorchester) oder den international bekannten Gitarristen Tilman Hoppstock und Dimitri Illarionov sowie dem Amadeus Guitar Duo pflegt das Duo eine künstlerische Partnerschaft.


Seit 2008 organisieren sie das „Festival Faszination Gitarre“ in Landsberg am Lech,  mit international renommierten Künstlern und Workshops mit über 70 Kursteilnehmern. 

 

AMADEUS GUITAR DUO - Dale Kavanagh und Thomas Kirchhoff

 

Sie gehören seit nahezu 30 Jahren zur internationalen Spitzenklasse der Gitarrenduos. Weltweit erhalten sie enthusiastische Kritiken: Die Kanadierin Dale Kavanagh und der Deutsche Thomas Kirchhoff bilden das AMADEUS GUITAR DUO.

Das Geheimnis ihres Erfolgs, der mit über 80 Konzerten im Jahr nachhaltig belegt ist, liegt in der absoluten Hingabe der beiden Künstler an ihr Instrument. So beließen sie es nicht beim Duospiel, sondern begannen, sich auf das Repertoire für Gitarre mit Orchester zu konzentrieren. Dank ihres Engagements trat diese Gattung schon bald aus ihrem Nischendasein heraus. In über 100 Städten spielten sie ihren Konzertabend „Spanische Nacht“ mit Konzerten füreine, zwei und vier Gitarren und Orchester, von Joaquin Rodrigo und dem weltberühmten Panflötenspieler Gheorghe Zamfir.

Inzwischen ist das AMADEUS GUITAR DUO mit über 1300 Konzerten in mehr als 60 Ländern Europas und Nord-, Mittel- und Südamerikas und Asiens aufgetreten. Dabei begeistert das Duo sein Publikum mit überschwänglichem Temperament im virtuosen Vortrag, sensibelster Gestaltungskraft und einem großen, warmen, tragenden Gitarrenton.

Sie konzertieren regelmäßig mit dem Prager, Mainzer und Mannheimer Kammerorchester, dem Philharmonischen Staatsorchester Halle, der Thüringen Philharmonie Gotha, der Philharmonia Hungarica, der Capella Cracovensis und der Philharmonie Südwestfalen.

Dale Kavanagh und Thomas Kirchhoff haben zahlreiche Produktionen für Rundfunk und Fernsehen eingespielt (BBC ZDF, CBC, WDR BR, TRT u.a.). 16 CDs dokumentieren die grandiose Qualität ihrer Arbeit.

Durch ihr mitreißendes Engagement und ihr inspirierendes Spiel haben die beide Künstler das Repertoire für Gitarre, insbesondere für Gitarre und Orchester, beträchtlich erweitern können. Namhafte Komponisten wie Harald Genzmer, Gheorghe Zamfir, Roland Dyens, Jaime Zenamon, Christian Jost, Carlo Domeniconi, Gerald Garcia und Martin Herchenröder haben Orchesterkonzerte für sie geschrieben.

 

Das Fachmagazin „Gitarre & Laute“ schreibt:
„Mit Sicherheit eines der innovativsten Duos der Welt!“

 
 
 
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