WALTER LANG TRIO

 „Stilles Land“

Walter Lang (piano) - Thomas Markusson (double bass) – Magnus Öström (drums)

Wenn Walter Langs Klavier zu „singen“ beginnt, fangen die Herzen der Zuhörer schlagartig an mitzusingen – und  zwar ausnahmslos.

Das seltene Phänomen, dass ein Pianist beim Anschlagen des ersten Tones erkannt wird - Walter Lang ist dafür ein Paradebeispiel. Besonders bemerkenswert ist dabei der Umstand, dass das für seine große Fangemeinde rund um den Globus gleichermaßen gilt.

„STILLES LAND“ heißt das neue Album wie auch das aktuelle Konzertprogramm, das den Untertitel tragen könnte: „Welterfahrung“.

Die üblichen althergebrachten Klassifizierungen in ernste Musik und Unterhaltungsmusik hat das WALTER LANG TRIO lange hinter sich gelassen.

Klassik, Jazz oder Weltmusik sind keine Begrifflichkeiten mehr, mit denen die Musik des TRIOS eingeordnet werden kann – alle Versuche würden bereits in der ersten Minute eines Konzertabends ganz einfach von der zu Herzen gehenden Intimität egalisiert, dann, wenn sich unversehens eine Gefühlsmischung einstellt, die innerhalb eines einzigen Stückes von „Melancholie“ bis zu „Hochspannung“ reicht. Es ist niemals so, dass „die da oben“ für „die da unten“ Musik vortragen – „da oben“ und „da unten“ schließt sich schlagartig zu einem gemeinsamen Kosmos zusammen, in dem wenigstens für die Dauer des Konzertes, idealerweise aber noch lange danach anhaltend unsere Welt als etwas völlig „unverletztes“ vielleicht sogar „unverletzliches“ aufscheint.

Oft liest man in einschlägigen Pressetexten, das Publikum möge sich doch „auf die Musik einlassen“ – das ist nicht nötig beim WALTER LANG TRIO – kein Publikum kann sich der Zauberstimmung im STILLEN LAND entziehen. Wie das WALTER LANG TRIO mit minimalistischen Mitteln, in großen Bögen, eine Spannung aufbaut, die einen Saal schier zerbersten lässt, das ist schlicht einmalig. Und dann die Stille – Stille, die das „Nichts“ zwischen den Tönen fühlbar werden lässt …

Walter Lang

 

 

 

 

„Der Poet“, „der Lyriker“, „der Romantiker“ – Der Pianist und Komponist Walter Lang ist seit Jahrzehnten fester Bestandteil der europäischen Musikszene.

Zahllose Konzerte und Tourneen mit eigenen Ensembles, aber auch gemeinsam mit Lee Konitz, Trygve Seim, Paula Morelenbaum, Dusko Goykovich und anderen zeugen von seiner ungeheuren musikalischen Vielfalt und Kreativität.

Er war Mitbegründer des Rick Hollander Quartets und des Trio ELF, beides international sehr erfolgreiche Formationen. Seine Jazzadaptionen der großen Barockkomponisten wie auch der „Romantiker“ des 19. Jahrhunderts sind „Legende“.

Die Tourneen mit dem im Jahr 2011 gegründeten WORLD PERCUSSION ENSEMBLE führen ihn seither um beinahe die ganze Welt.

Insgesamt hat er in den letzten Jahren mit den unterschiedlichsten Projekten mehrfach alle 5 Kontinente bereist. Dabei ist er in allen nur erdenklichen Spielstätten, vom „Monterey Jazz Festival“, USA, bis zum traditionsreichen „Grillo Theater“ in Essen ebenso aufgetreten wie im „Teatro Baden Powell“ in Rio de Janeiro oder der CRR Concert Hall in Istanbul und dem „Wangaratta Festival, Melbourne in Australien …

 

Auch als Komponist und Arrangeur genießt Lang einen hervorragenden Ruf. Das renommierte Fono Forum: „Langs liebenswerte Kompositionen haben jene Qualität, die viele große Musik auszeichnet: Sie unterhalten schon beim ersten Hören, erschließen aber mit jedem weiteren immer tieferen Sinn“!

 

Seit 2018 ist Walter Lang ECM-Recording-Artist – er hat mit „Shinya Fukomori das wunderbare Album „For 2 Akis“ aufgenommen und tourt auch damit in Europa und Asien.

Magnus Öström 

… weltbekannter schwedischer Schlagzeuger des Jazztrios e.s.t. 

 

Im Alter von acht Jahren baute er sich sein erstes Schlagzeug und musizierte bald mit einem Freund, Esbjörn Svensson.

e.s.t. tourte sehr erfolgreich international und spielte bis zum Unfalltod von Svensson zwölf Alben ein.

Er arbeitete auch mit Bobo StensonLennart ÅbergPalle DanielssonNils LandgrenStina NordenstamPeter Gullin und Steve Dobrogoszsowie zahlreichen amerikanischen Musikern wie Michele HendricksBenny GolsonMulgrew MillerStefon HarrisPat Methenyoder Alan Pasqua.

 

2010 gründete er sein eigenes Quartett mit dem Gitarristen Andreas Hourdakis, dem Keyboarder Petter Bergander und dem Bassisten Peter Fors; für dessen erstes Album Thread of Life erhielt er 2012 einen ECHO Jazz. Er ist auch auf mehreren Alben von Nils Landgren, Lars DanielssonViktoria TolstoyJeanette Lindström und Nicolai Dunger zu hören.

Thomas Markusson

wurde 1978 in Sandviken, Schweden geboren. Er begann mit 10 Jahren Kontrabass zu spielen.

1997 fing er an mit Anders Jormin am Konservatorium in Göteborg zu studieren.

 

In den letzten 10 Jahren hat er mit vielen schwedischen und internationalen Musikern wie Rigmor Gustafsson, Nils Landgren, Jonas Knutsson, Chris Cheek, Phil Wilson, Asgèir Jon Asgéirson und Anders Persson gearbeitet und getourt. Über die Jahre hat er auf einer Anzahl von Jazz-CD's mitgewirkt und Musik fürs schwedische Radio geschrieben.

 

AUS DER PRESSE

 

Der Pianist Walter Lang hat längst den gordischen Knoten der Gleichförmigkeit durchschlagen und entstaubt mit frischen Ideen das langsam in die Jahre kommende Jazzklavier.“

Reinhard Köchl Jazzthing

 

“The Walter Lang Trio takes you by the shoulders and spins you around so that you face the speakers and gives you a little shake, the way the best contemporary piano trios--led by the Jarretts and the Mehldaus--do.” Dan McClenaghan AllAboutJazz.com

 

„Das Walter Lang Trio hat sich auf den Spuren der jüngerenTradition ein hohes Maß an Eigenständigkeit und Individualität erspielt. Die dichte Atmosphäre, die der Interaktion innewohnt, die Konzentration, mit der jede einzelne Note geformt wird, die anmutige Entspannung, die den improvisatorischen Fluss voranbringt, die Sorgfalt, mit der ausgewählte Standards entfaltet werden, die melodie-trunkene schöpferische Kraft der eigenen Stücke, und die gelassene Ruhe, die auch flotte Passagen durchträgt, sind zeitgenössicher art of the piano - im ganz eigenen Sound.“ Tobias Böcker JazzPodium

 

„Man braucht sich um die älteste Form des Jazz keine Sorgen zu machen, solange es solche Musiker, solche Trios gibt, sie werden die europäische Jazzszene aufmischen.“  Concerto

 

Phänomenales Ensemble!

Wolfgang Seemann SZ

 

Langs Klavierspiel adaptiert behutsam klassisch impressionistische Ornamentierungen im weich swingenden Gewand und fügt sie zu einem farbenprächtigen Harmoniegebäude zusammen. Diese Kombination von Klassik, Traditional und Jazz, von Improvisation und Kommunikation, von dem „Sich-Verlieren“ und in einem explosiven Gemisch „Sich-Wiederfinden“, das hatte schon fast etwas Emotional-Akademisches. Das zeigte etwas von großer künstlerischer Attraktivität und musikalischem Phänomen.

AZ

 

Walter Lang begeisterte dadurch, dass er seine Soli mit subtiler Lakonik begann, einzelne Melodiefragmente immer mehr verdichtete und schließlich mit Verve schnelle Skalen und akzentuierte Akkorde spielte.

OBV

 

Für Überraschungen sorgten die unorthodox gespielten Passagen. Auch bei Lang war eine Spannweite vom zartesten Tongewebe über fugenartig verarbeitete Motive zu akkordisch  „dampfenden“ Tonflächen zu hören. Impressionistische Farbspielereien, Vernetzungen, Auflösungen, freie Dialoge und fragmentarische Shouts ergaben zusammen eine Klangarchitektur auf höchstem Niveau.

Richard Prechtl

Die Kompositionen des Pianisten Walter Lang sind regelrechte Kunstwerke, die getragen von einem unglaublich intensiven Spannungsbogen Elemente des europäischen und amerikanischen Jazz in sich bergen, die Atmosphären vermitteln und somit prägenden Charakter einer expressiven Erzählkunst erhalten. Dabei unterstützen den genialen und intellektuellen Pianisten seine zwei langjährigen Mitmusiker.

Dieter Gebhardt Bietigheimer Zeitung

 

Langs liebenswerte Kompositionen haben jene Qualität, die viele große Musik auszeichnet: Sie unterhalten schon beim ersten Hören, erschließen aber mit jedem weiteren immer tieferen Sinn.

Die meist mehrteiligen Stücke bewegten sich stilistisch zwischen Latin, Hardbop, Cool und Free Jazz, durchwachsen mit Elementen moderner Klassik und romantisch-liedhaften Passagen, wobei jeweils ein individueller Klangcharakter herauszuhören war, geprägt von Walter Langs persönlichem Stil. Typisch für viele Stücke war der Wechsel zwischen Lyrik und Expressivität, meist verbunden mit zunehmender  Verdichtung der Klangstrukturen bis hin zum freien Spiel.

S.R. Fono Forum

 

“Es gelingt ganz wunderbar, die HörerInnen mit den schönen Melodien in eine melancholisch, heiter-wehmütige Stimmung zu versetzen.

Jazz Podium

 
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lang trio - klein (c) Takashi Nyagama -
lang trio 4 - klein (c) Takashi Nyagama
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