FRITZ KARL & TANGO DE SALÓN  

„Du hörst mir ja doch nie zu“

Der vielfache ausgezeichnete österreichische Schauspieler Fritz KARL rezitiert den brasilianischen Satiriker und Bestsellerautor Luis Fernando Verissimo: „Kleine Lügen. Die besten Storys aus: Du hörst mir ja doch nie zu...“

 

MUSIK: "Tango de Salón" mit Tango aus Argentinien, Uruguay, Mexico, Finnland und Russland.

 

Luís Fernando Verissimo (geb. 1936 in Porto Alegre, Brasilien) ist ein brasilianischer Schriftsteller.

Er ist der Sohn des Schriftsteller Erico Verissimo und verbrachte seine Jugend mit seinem Vater in den Vereinigten Staaten.  Während dieser für seine Sagen von Balzacscher Opulenz berühmt wurde, feiert Luis Fernando Verissimo seit den frühen siebziger Jahren mit humorvollen Short Stories Bestseller-Erfolge. Bekanntheit erlangte er anfangs durch seine äußerst unterhaltsamen Chroniken in brasilianischen Zeitungen.

Verissimo ist auch als Karikaturist, Übersetzer und Fernsehautor, Dramatiker, Romancier und- Saxophonist bekannt, und mit über 60 veröffentlichten Titeln einer der populärsten zeitgenössischen brasilianischen Autoren.

 

Fritz Karl (* 21. Dezember 1967 in Gmunden, Oberösterreich)

 

besuchte das renommierte Max-Reinhardt-Seminar in Wien und vertiefte seine Schauspielausbildung als Autodidakt. Theaterengagements u.a. am Wiener Volkstheater und dem Theater in der Josefstadt folgten, bevor ihn Regisseur Dieter Berner 1988 erstmals in der Arbeitersaga „Die Verlockung“ für das Fernsehen besetzte. Houchang Allahyris Kinokomödie "Höhenangst“ brachte ihm 1995 den Max-Ophüls-Preis als bester Nachwuchsschauspieler ein. Seinen Durchbruch feierte Fritz Karl als Sebastian Reidinger in der Serie „Julia - eine ungewöhnliche Frau“ (2000-2003) an der Seite von Christiane Hörbiger. 2003 spielte er neben August Schmölzer und Christoph Waltz im Fernsehdrama „Jennerwein“, das eine Nominierung für den Deutschen Fernsehpreis erhielt. Es folgten Rollen in Filmen wie dem Grimme-Preis nominierten Drama „Auf ewig und einen Tag“ (2006, Regie: Markus Imboden) neben Heino Ferch, Martina Gedeck und Henry Hübschen, dem Fernsehvierteiler „Zodiak - Der Horoskop-Mörder“ (2007, Regie: Andreas Prochaska), dem Psychothriller „Eine folgenschwere Affäre“ (Regie: Martin Enlen), für den er 2008 als Bester Schauspieler in einem Fernsehfilm für den Bayerischen Fernsehpreis nominiert wurde, oder dem Coming-of-Age-Drama „Die Zeit, die man Leben nennt“ (2008, Regie: Sharon von Wietersheim). Darüber hinaus spielte er in den Fernsehproduktionen „Krupp - Eine deutsche Familie“ (2009, Regie: Carlo Rola) und "Das Geheimnis der Wale“ (2010, Regie: Philipp Kadelbach). 2011 wurde er als beliebtester Schauspieler mit dem österreichischen Fernsehpreis Romy ausgezeichnet. 2013 verkörperte er die Rolle des heroinabhängigen Polizisten Erich Kessel, der sich trotz bester Absichten immer wieder in finstere Machenschaften verwickeln lässt, in „Unter Feinden“ von Lars Becker und ermittelte Anfang des Jahres als charmanter Kommissar im idyllischen Long Piddleton in "Inspektor Jury - Der Tote im Pub“ (Regie: Edzard Onneken) nach einer Romanvorlage der britischen Krimibestsellerautorin Martha Grimes.  

Im Kino war Fritz Karl u.a. in der vielfach ausgezeichneten Heimatkomödie von Marcus H. Rosenmüller „Wer früher stirbt, ist länger tot“ (2006) zu sehen, in Simon Verhoevens Publikumserfolg „Männerherzen und die ganz, ganz große Liebe“ (2011), in der Neuverfilmung des Singspiels „Im weissen Rössl“ (2013, Regie: Christian Theede) und zuletzt im Historiendrama „Der stille Berg“ (2014, Regie: Ernst Gossner). Gerade abgedreht hat er unter der Regie von Lars Becker das Prequel zu „Unter Feinden“, „Zum Sterben zu früh“.

Neben anderen renommierten österreichischen Filmschaffenden wie dem Oscar® Preisträger Stefan Ruzowitzky ist er Gründungsmitglied der Akademie des Österreichischen Films, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die heimische Filmbranche zu fördern und deren Leistungen entsprechend zu würdigen.

 

Fritz Karl lebt mit seiner Schauspielkollegin Elena Uhlig und den zwei gemeinsamen Söhnen in Österreich.

 

AUS DER PRESSE:

 

Ein mitreißender Abend in Frankenmarkt - im voll besetzten Festsaal vom Schloss Stauff in Frankenmarkt konnten die BesucherInnen den aus Film und Fernsehen bekannten Schauspieler FRITZ KARL und das Quintett TANGO DE SALÓN in hoher Virtuosität erleben. Das Buch „Du hörst mir ja doch nie zu“ des Brasilianers Luis Fernando Verissimo diente mit seinen unterhaltsamen und lebensnahen Kurzgeschichten Fritz Karl zur vollen Entfaltung seiner darstellerischen Kunst, der er mit der Draufgabe einer Erzählung von H.C. Artmann noch die Krone aufsetzte. Begleitet wurde diese Darbietung in kongenialer Weise vom Ensemble Tango de Salón, (Leitung Peter Gillmayr, Violine) welches mit der wunderbaren Musik aus der Welt des Tangos Passion, Sehnsucht und feurige Erotik vermittelte und damit die ZuhörerInnen bezauberte.

Ein Abend, welcher dem begeisterten Publikum in bester Erinnerung bleiben wird!"

 

Tango de Salón

 

Peter Gillmayr (Violine) - Andrej Serkov (Bandoneon) - Guntram Zauner (Gitarre) - Roland Wiesinger (Kontrabass) - Wieland Nordmeyer (Klavier)

"...selten erlebt man ein Ensemble, das perfektes Zusammenspiel, Freude am Musizieren und inniges Musikantentum derart selbstverständlich und leichtfüßig miteinander vereint..."

 

Das österreichisch- ukrainische Tango-Ensemble "Tango de Salón" ist ein Ableger der "Österreichischen Salonisten". Die fünf Musiker sind u.a. Mitglieder folgender Ensembles: Ensemble Sonare Linz, OÖ. Concert- Schrammeln, Gitarreduo Hasard, Akkordeonduo DYAS, sowie als Pädagogen und Kammermusiker tätig.

 

Schon Astor Piazzolla bevorzugte die Quintettbesetzung mit Bandoneon (der "Seele des Tango"), Violine, Gitarre, Kontrabass und Klavier. Diesem großen Komponisten und Erfinder des "Tango nuevo" hat man sich anfangs zugetan, bevor man sich auch dem sogenannten, wunderbar tanzbaren Salontango, der besonders in den alten Nummern ab 1890- 1950 das Programm bestimmt, zuwandte. In Coco Nelegatti, einem argentinischen Tangospezialisten, hat man schließlich einen authentischen Arrangeur und Komponisten gefunden.

 

Das Quintett spielt sowohl Musik aus der Gründerzeit des Tangos, u.a. von Angel Villoldo, Juan de Dios Filiberto, Carlos Gardel oder Aníbal Troilo, wie auch Gassenhauer des Tangoerneuerers Astor Piazzolla oder eben erst komponierte Nummern von Coco Nelegatti oder Ramiro Gallo.

Auch Abstecher in die Tristesse des finnischen oder die Virtuosität des russischen Tangos sind möglich.

Peter Gillmayr, Violine

ist gebürtiger Linzer und absolvierte ein Instrumentalpädagogik- und Konzertfachstudium  für Violine am Brucknerkonservatorium Linz und am Mozarteum Salzburg.

Als Orchestermusiker spielte er u.a. im Orchester "Arena di Verona", im oö. Kammerorchester oder im Orchester "Aktuell" unter Welser- Möst.

Als Kammermusiker tritt er in unterschiedlichsten Formationen und Genres regelmäßig mit Künstlern wie

z. B. Julia Stemberger, Paul Gulda, Erwin Steinhauer, Nina Proll, Gregor Bloèb, Timna Brauer, Klaus Maria Brandauer, Helmut Jasbar oder Karl Markovics bei renommierten Festivals auf.  Er ist Konzertmeister des Orchesters "Ensemble Sonare Linz", der "Österreichischen Salonisten", "Streichquartett Sonare Linz" und der "OÖ. Concert- Schrammeln".

An der Landesmusikschule Grieskirchen/OÖ. betreut er eine erfolgreiche Klasse für Violine, Viola und Kammermusik.

Außerdem leitet er als Dirigent die "Hausruck Philharmonie" und das "Salonorchester Bad Schallerbach".

Als Gründer und Intendant des "Musiksommers Bad Schallerbach" konzipierte er 20 Konzertreihen und zwei Dutzend Wort und Ton- Projekte, und verantwortete an die 50 Eigenproduktionen. In Anerkennung dieser Leistungen verlieh ihm LH Dr. Pühringer 2006 den Titel "Konsulent für Musikpflege" der oö. Landesregierung.

Andrej Serkov, Bandoneon

wurde 1975 in Pobugskoje (Ukraine) geboren, besuchte dort die Musikschule. 1988 wurde er Gewinner des nationalen Wettbewerbes für Jugendkomponisten und 1989 Preisträger des nationalen Akkordeon-Jugendwettbewerbes.

1990 bis 1994 absolvierte er die Musikfachschule in Kirovograd (Ukraine) bei A. Bersan und wurde 1993 wiederum Preisträger des nationalen Akkordeonwettbewerbes in Nikolaev (Ukraine). 1994 bis 1999 studierte er am Konservatorium in Odessa, Klasse V. Vlassov und nahm 1997 erfolgreich beim internationalen Akkordeonwettbewerb in Klingenthal, Deutschland teil und erreichte 1998 beim internationalen Akkordeonwettbewerb in Krinoj Rog (Ukraine) den 3. Preis. Postgraduate Studium an der Bruckneruni bei Alfred Melichar. (Preisträger des Wettbewerbs „das Podium“ 2001 und 2002).

Guntram Zauner, Gitarre

Konzerte im In- und Ausland, als Solist und Kammermusiker. Mitwirkung bei Musicalproduktionen wie „Der Mann von La Mancha“,  „Les Miserables“ u.a. Bearbeitung und Aufführungen von Schuberts „Winterreise“ und „Die schöne Müllerin“ für Tenor und zwei Gitarren, Lesungen z.B. mit Mercedes Echerer. Mitwirkung in verschiedenen Kammermusikbesetzungen wie Duo Hasard (mit Stephan Buchegger) uvm. Erfolgreiche Teilnahme an nationalen und internationalen Wettbewerben (Rom, Bubenreuth) als Solist und Kammermusiker. Studien: Bruckner Privatuniversität Linz-Universität „MOZARTEUM“ Salzburg (alle Studienabschlüsse mit Auszeichnung)-IGP I / II und Konzertfach. Workshops: Amadeus Guitar Duo, Alirio Diaz, Eden-Stell Guitar Duo, Duo Gruber & Maklar, Aldo Minella, Leo Brouwer, Pavel Steidl, u.a.

Roland Wiesinger, Kontrabass

geb. 1974 in Ried/Innkreis.

Studierte an der  Bruckneruni Linz bei Prof. Anton Schachenhofer, danach an der Musikuniversität Graz bei Prof. Johannes Auersperg und Prof. Tim Dunin.

Lebt als freiberuflicher Musiker in Wien, spielt in zahlreichen Ensembles für klassische und neue Musik, im Opern- und Symphonieorchester der Wr. Volksoper sowie im Brucknerorchester Linz.

Ist seit 2011 Mitglied von Tango de Salón.

Wieland Nordmeyer, Klavier

Geboren in Oberösterreich.

Studium am Brucknerkonservatorium und am Mozarteum.

Meisterkurse u. a. bei Oleg Maisenberg.

Erfolgreicher Teilnehmer bei vielen Wettbewerben.

Konzerttätigkeit als Solist sowie als Kammermusiker und Liedbegleiter.

Lehrer im oö. Landesmusikschulwerk.

Als Schauspieler und Regisseur u.a. im Barocktheater Lambach engagiert. Kabarettprogramme als Pianist.

Als Gast zusätzlich zu buchen:

 

Oscar Imhoff, Gesang

 

Oscar Imhoff erhielt seine private Gesangsausbildung bei Diana López Esponda in Argentinien.

Es folgten Engagements am Teatro Colón in Buenos Aires, am Teatro Comunale in Florenz und am Teatro Municipal Santiago. Zu seinem Repertoire gehören Partien wie Arturo in Bellinis I Puritani, Faust in Mefistofele, Turridu in Mascagnis Cavalleria Rusticana, Cavaradossi in Tosca oder Manrico in Il Trovatore.

Am Stadttheater Passau, wo er seit 7 Jahren engagiert ist,  sang Oscar Imhoff Partien wie Paolo in Zandonais Francesca da Rimini, Gabriele Adorno in Simon Boccanegra, Alfred in Die Fledermaus, Bacchus in Ariadne auf Naxos, Edgardo in Lucia di Lammermoor, die Titelrollen in Hoffmanns Erzählungen, Don Carlos und Otello, Rodolfo in La Bohème, Alfredo in La Traviata, Pinkerton in Madama Butterfly, Prunier in La Rondine, Herodes in Salome, Pollione in Norma und die Knusperhexe in Hänsel und Gretel, Der Kerkermeister/Großinquisitor in Der Gefangene/Madrigale, Antonio in Die Hochzeit des Figaro und Le Duc in Chérubin.

 
 

Nicht für Österreich

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