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August Zirner & Das Spardosen Terzett

Frankenstein

Eine Theatralisch/Musikalische Performance

Bei dem Titel Frankenstein fällt vermutlich fast jedem der Film ein. Der riesige Kopf von Boris Karloff, das berühmte Film Monster. Aber, wenn man den Roman genauer liest kann man mit Erstaunen feststellen dass die 18-jährige Mary Shelley,  im Jahre 1818, sehr präzise die Egomanie einer männlichen Wissenschaftshaltung beschreibt. Wann schaltet sich das Gewissen in den Wissensprozess ein? Es geht nicht darum die Wissenschaft zu verunglimpfen. Die Frage ist: welche Instanz sagt dem Wissenschaftler: „Halt, du bist auf einem Weg, der der Menschheit nicht gut tun wird!“


Wir alle kreisen um ein Spannungsfeld zwischen Wissbegierde und Zerstörung. Und Angst vor dem nicht Wissbaren, vor dem Tod, haben wir wohl alle.
Sicher fragt Mary Shelley: kann der Mensch werden wie Gott?  Den Tod überwinden? Das Thema des Romans ist letztlich:  Angst als Antrieb, für das Streben den Tod zu überwinden, damit jemand (in diesem Fall Victor Frankenstein) sagen kann: ich bin der Schöpfer.

Was darf der Mensch? Was darf der Wissenschaftler? Was darf Viktor Frankenstein? Was passiert wenn der Wissenschaftler die Verbindung zu seinem Gewissen und seinem Herzen verliert? Ist künstliches Leben  oder gar „AI“ (künstliche Intelligenz) beherrschbar oder ein Horrorszenario? Darf der Mensch alles was er kann?

Anhand des  Textes von Mary Shelley und mit eigenen Kompositionen gehen  August Zirner und das Spardosen Terzett  diesen Fragen nach.

 

August Zirner

wurde 1956 als Sohn österreichischer Emigranten in Illinois (USA) geboren. Anfang der 1970er Jahre zog es ihn nach Europa, in Wien, der Heimatstadt seiner Familie, wurde er Student am legendären Max-Reinhardt-Seminar. Nach seinem Abschluss folgten Engagements am Volkstheater Wien, in Hannover, Wiesbaden und am Wiener Burgtheater. Von 1980 bis 1988 war er Ensemblemitglied der Münchner Kammerspiele.

In seiner bespiellosen Theaterkarriere spielte er unter allen bedeuten Regisseuren unserer Zeit: bei den Wiener Festwochen in „Die Ähnlichen“ unter Peter Stein, bei den Inszenierungen „Auf dem Lande“ in der Regie von Luc Bondy am Züricher Schauspielhaus sowie in „Wesele“ in der Regie von Andrzej Wajda bei den Salzburger Festspielen. Seit der Spielzeit 2011/12 steht er auf der Bühne des Münchner Residenztheaters.


Auch die Kino-Karriere von August Zirner weist große Produktionen und Regisseure auf. Er spielte in „Das Versprechen“ in der Regie von Margarethe von Trotta und „Stadtgespräch“ in der Regie von Rainer Kaufmann. In „Tara Road“ (Regie Gillies MacKinnon) war er 2005 an der Seite von Hollywood-Star Andy McDowell auf der Leinwand zu sehen.

Der Kino-Film „Die Fälscher“ von Stefan Ruzowitzky, an welchem er beteiligt war, erhielt 2008 den Oscar für den besten fremdsprachigen Film.  Für den Film „Wut“ (Regie Züli Alada) wurde August Zirner im Jahr 2007 mit dem Grimme-Preis als bester Schauspieler ausgezeichnet.

August Zirner gilt als ausgesprochen vielseitig und facettenreich. Der Schauspieler mit österreichischem und amerikanischem Pass ist aus der deutschen Film- und Theaterlandschaft nicht mehr wegzudenken, ob er nun am Münchner Volkstheater in der Titelrolle von Lessings „Nathan der Weise“ Erfolge feiert oder ob er an der Seite von Daniel Brühl und Emma Watson für den Hollywood-Film „Colonia Dignidad“ vor der Kamera stand …


Das Spardosen Terzett

 

  • Rainer Lipski: Piano

  • Mickey Neher: Schlagzeug

  • Kai Uwe Struwe: Kontrabass, E-Bass

Das Spardosen-Terzett aus Essen gründete sich 1989, zunächst um Straßenmusik zu spielen. Von dort aus führten Engagements die Band über private Veranstaltungen hin zu den großen Kulturbühnen des deutschsprachigen Raums. Mit dem Satiriker Wiglaf Droste tourten sie über 10 Jahre lang, produzierten zahlreiche CDs, unter anderem mit den Gästen Katharina Thalbach und Till Brönner. Für den Freisinger Theatersommer komponierten und spielten sie die Musik zu „Leonce und Lena“,im Musiktheater Gelsenkirchen waren sie die Band für „Piaf, ein Leben in Liedern“.

Darüber hinaus konzertierte das Spardosen-Terzett unter anderem mit Ina Müller, Dietmar Wischmeyer, Stephan Sulke, Helge Schneider, Kai Magnus Sting und Thomas Quasthoff, der sie in „Die Zeit“ als „größte kleine Kapelle der Republik“ bezeichnete.

Im Essener Grillo Theater hatten die drei Musiker die Veranstaltungsreihe „Neues aus Vogelheim“, bei der sie ihre eigenen humoristischen Lieder vortrugen und wechselnde Gäste einluden. Einer davon war August Zirner, mit dem sie später die Programme „Diagnose Jazz“ sowie „Frankenstein“ kreierten.
Der Name der Band rührt von der Essener Kneipe „zur Spardose“ in der die Musiker in den Anfangszeiten häufig pausierten und sich durch die Namensgebung „das Spardosen-Terzett“ ein Engagement erhofften, was sich aber nie erfüllt hat.

 
 
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